Kronberger: Palacio muß handeln

Unendliche Pannengeschichte von Temelin endlich beenden

Wien, 2003-05-15 (fpd) - "Energiekommissarin Palacio darf der unendlichen Pannengeschichte von Temelin nicht länger tatenlos zusehen." Mit diesen Worten reagiert der freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Hans Kronberger auf den heutigen Störfall im zweiten Block des Atomkraftwerks Temelin, der nur wenige Tage nach zwei Pannen im ersten Block erfolgt. ****

Kronberger: "Auch Probleme im nicht-nuklearen Sektor des Atomkraftwerks müssen sehr ernst genommen werden, da der nukleare Teil und der Generator demselben Betreiber und demselben Planer unterliegen." Was an einem Tag eine "übliche technische Angelegenheit" (Zitat Temelin-Sprecher Nebesar) sei, könne am nächsten Tag zur nuklearen Katastrophe führen.

Die unhaltbare Situation in osteuropäischen Atomkraftwerken beschränke sich jedoch, so der Abgeordnete, nicht auf Temelin. Der schwere Zwischenfall im AKW Paks vom 10. und die Verstrahlung von Arbeitern im AKW Mochovce vom 25. April seien weitere Vorfälle, die endlich ein rasches Umdenken in der gesamten EU bewirken sollten.

Bestürzt ist der Abgeordnete auch über die Versäumnisse in Bezug auf die Information der Öffentlichkeit. "Die Bevölkerung hat ein Recht auf sofortige und möglichst vollständige Aufklärung. Das ist das Mindeste, was die EU durchsetzen muß." (Schluß)

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