PRINZ: ÖSTERREICH KÜMMERT SICH UM PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Staatliche Pensionsbeiträge für Pflegende von schwer behinderten Kindern werden erhöht

Wien, 15. Mai 2003 (ÖVP-PK) Schwer behinderte Kinder sind für viele Eltern eine große finanzielle wie psychische Belastung. Dennoch entscheiden sich die meisten Eltern dafür, ihre Kinder zu Hause zu pflegen. Für ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz, Mitglied im parlamentarischen Familienausschuss, ist es daher höchst erfreulich, dass auch im Budgetvoranschlag für dieses und nächstes Jahr die Pensionsbeiträge für Pflegepersonen von schwer behinderten Kindern erneut erhöht werden. Mit Stichtag Dezember 2002 wurden für 2.972 Menschen Pensionsbeiträge von monatlich 197,33 Euro aus dem FLAF bezahlt. "Das soziale Österreich kümmert sich um die pflegenden Angehörigen, damit auch sie eine Zukunft haben", betonte Prinz heute, Donnerstag, anlässlich der parlamentarischen Budgetberatungen. ****

"Gerade die Pflege zu Hause, in der Familie, verbessert die Lebensqualität von behinderten Kindern. Die Liebe und Geborgenheit, aber auch die umfassende Pflege, die sie so dringend brauchen, können ihnen nur durch die Eltern so fürsorglich zuteil werden", erläutert Prinz. Daher gibt es seit 1988 die Möglichkeit der kostenlosen Selbstversicherung von pflegenden Angehörigen in der Pensionsversicherung. Seit 1995 stieg der Pensionsbeitrag aus den Mitteln des Familienlastenausgleichsfonds von über 5,7 Millionen Euro auf 7,3 Millionen für dieses bzw. das kommende Jahr.

"Das ist soziale Wärme, die wir dem pflegenden Elternteil eines behinderten Kindes gerne weitergeben. Leider gehen in der öffentlichen Debatte gerade diese konkreten Maßnahmen unseres sozialen Rechtsstaates völlig unter", bekrittelte Prinz das von Oppositionsseite zu einseitige Kritisieren des durchaus sozial ausgewogenen und nachhaltig ausgeklügelten Budgetvoranschlages, vor allem was das Budget für die Familien betrifft. "In der Familienförderung, in der Unterstützung von Behinderten kann sich so mancher europäische Staat hinter Österreich verstecken", schloss Prinz.
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