Chippen: Ein Meilenstein im Tierschutz

Wien (OTS) - Bei einer öffentlichen Vorführung konnte die Österreichische Tierärztekammer gemeinsam mit der Vet Uni Wien demonstrieren, dass Chippen ein - vom Tierarzt lege artis durchgeführt - im Allgemeinen unkomplizierter und schmerzfreier Vorgang ist. Eine Besorgnis wegen der Verträglichkeit des ja nur etwa reiskorngroßen Implantates ist nicht notwendig. Untersuchungen über die Unbedenklichkeit des Chips kann in der Homepage der Österreichischen Tierärztekammer www.tieraerztekammer.at unter Pressenews nachgelesen werden.

Chippen wird nach einer Übergangsfrist von 8 Jahren in der EU verpflichtend sein; dass dann ein dichtes Netz der Wiederauffindbarkeit geflochten sein wird, ist deshalb zu erwarten, weil mit der bereits online funktionierenden Tierkennzeichnungsdatenbank animaldata.com für eine österreichweite Verfügbarkeit gesorgt wurde, und durch deren Vernetzung mit EuroPetNet schon heute auf ca. 5 Millionen Tierchip-Nummern zugegriffen werden kann.

Mit dem Chippen wird, nach seiner völligen Einführung, ein Meilenstein im Tierschutz erreicht sein, den Tierbesitzer und Tierschutzvereine gleichermassen willkommen heißen können; und derjenige Teil der Bevölkerung, der z. B. Hunden gegenüber eine gewisse Reserviertheit zeigt, wird etwa bei immer wieder aktualisierten Reizthemen wie "Aggressive Hunde" oder den berühmt-berüchtigten "Hundstrümmerln" durch die rasche, unbürokratische Zuordnung eines Tieres zum Besitzer, ein Gefühl der Sicherheit bekommen.

VR Dr. Franz Josef Jäger
Präsident der Österreichische Tierärztekammer

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