Vorarlberger Hauptschulkonzept auf Schiene

LR Stemer: Gute Arbeit an den Hauptschulen besser bekannt machen

Bregenz (VLK) - Gut drei Viertel aller Vorarlberger
Zehnjährigen besuchen eine Hauptschule, 52 Prozent der
Maturanten kommen von einer solchen. "An unseren
Hauptschulen wird ausgezeichnet gearbeitet, das ist aber
vielfach zu wenig bekannt", betont Schullandesrat Siegi
Stemer. Ein neues Kommunikationskonzept soll den
Hauptschulen helfen die Leistungen ihres Schultyps stärker
bewusst und bekannt zu machen. ****

Experten aus Schule und Wirtschaft arbeiten mit
Unterstützung von Kommunikationsprofis seit einigen Monaten
an der Entwicklung des Konzeptes. "Es ist ein Leitfaden im Entstehen, der als Gerüst für die Kommunikationsarbeit an
den Schulen zu verstehen ist", erläutert Stemer.

Mit der Umsetzung des Hauptschulkonzepts wird im Herbst
begonnen. Direktoren und Lehrpersonen werden umfassend
informiert, begleitend dazu gibt es im Rahmen der Lehrerweiterbildung spezielle Seminare.

Alle Wege offen

Die Hauptschule bietet eine solide Basisbildung und
lässt den Schülern alle Wege offen. "Diese Faktoren sind
für die heimische Wirtschaft von großer Bedeutung, denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind in allen Bereichen für den
Erfolg des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg unverzichtbar",
so der Leiter der bildungspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer, Thomas Wachter.

Für Landesrat Stemer ist das Hauptschulkonzept ein
erneuter Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule
und Wirtschaft. Es ermöglicht Synergien, "denn hier kommt fundiertes Know-how aus der Wirtschaft den Schulen direkt
zu Gute."

Parallel zum Hauptschulkonzept wird an einem Kommunikationskonzept für die Polytechnischen Schulen
gearbeitet, damit die interessierte Öffentlichkeit auch
über die vielfältigen Angebote dieses Schultyps besser
informiert werden kann.
(so/gw,nvl)

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