ARBÖ: Treibstoffpreise endlich senken!

Wien (OTS) - Wien (OTS) - Während die OMV in ihr Quartalsergebnis erheblich steigern konnte und von einer Verbesserung der Raffineriemarge gegenüber dem Vorjahresquartal um ein 42faches von 0,09 auf 3,78 Dollar je Barrel berichtet, mussten die heimischen Autofahrer in den ersten drei Monaten dieses Jahres eine durchschnittliche Verteuerung bei Benzin (Eurosuper 95) um 10 Prozent (auf 0,902 Euro pro Liter) und bei Diesel um 8,6 Prozent (auf 0,758 Euro) "schlucken", zeigen Berechnungen des ARBÖ.

"Die österreichischen Treibstoffpreise sind viel zu hoch. Die jüngsten Preissenkungen auf den internationalen Rohöl- und Produktenmärkten wurden nicht annähernd an die Autofahrer weitergegeben ", stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar fest und erneuert die seit Wochen erhobene und mit Zahlen untermauerte Forderung nach einer sofortigen Treibstoffpreissenkung (vgl. OTS0103, APA0427, APA0289, OTS0058). In Deutschland hatte sich am 13. Mai 2003 sogar Bundesfinanzminister Hans Eichel für niedrigere Treibstoffpreise eingesetzt (vgl. APA0433), zumal auch der erstarkte Euro gegenüber dem Dollar dafür spricht.

Während Millionen von Autofahrern sich über die nicht erfolgten Preissenkungen ärgern, kann sich der österreichische Finanzminister doppelt freuen: So sind im ersten Quartal nicht nur die Einnahmen aus der Mineralölsteuer um 7,7 Prozent auf 500,5 Millionen Euro gestiegen, sondern auch noch die draufgeschlagene Mehrwertsteuer von 20 Prozent.

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