Fachhochschulen: 10 Mio. Euro für Forschung & Entwicklung

Gehrer und Gorbach genehmigen 20 Projekte im Rahmen des FH-Forschungsförderungsprogramms FH-plus

Wien (OTS) - Zur Unterstützung des nachhaltigen Aufbaus von Forschung & Entwicklung im Zusammenwirken mit der regionalen Wirtschaft genehmigten die Bundesminister Elisabeth Gehrer und Hubert Gorbach diese Woche 20 Projekte im Rahmen des Fachhochschul-Forschungsförderungsprogramms FH-plus. Mit diesem vom BMBWK und BMVIT entwickelten Programm werden 12 Projekte zum Aufbau von F&E-Strukturen in den Fachhochschulen und 8 konkrete Kooperationsprojekte mit Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Insgesamt wurden mehr als 60 Projekte eingereicht, von denen 20 Projekte zur Förderung empfohlen wurden.

"Ziel von FH-plus ist es, die Fachhochschulen zu unterstützen, wenn sie sich als kompetente Entwicklungspartner für die Wirtschaft positionieren. Gerade für die Regionen abseits der großen Universitätszentren ist es eine große Chance, von Forschungsprojekten profitieren zu können", verwies Gorbach auf die Rolle der Fachhochschulen als regionale Forschungsdrehscheiben. "Die im Rahmen von FH-plus geförderten Projekte sollen den Fachhochschulen unter finanzieller Beteiligung von Unternehmen nachhaltigen Kompetenzzuwachs sichern," betonte Bildungsministerin Gehrer die besondere Bedeutung, die dem Aufbau von F&E-Kapazitäten, beispielsweise durch zusätzliches Forschungspersonal, zukommt. Beispielhaft für die genehmigten Projekte ist das "Kompetenznetzwerk Mediengestaltung" der Fachhochschule Vorarlberg. Zahlreiche Studiengänge an österreichischen Fachhochschulen beschäftigen sich mit der Gestaltung oder dem Design von Medien. Im Zuge dieses Kompetenznetzwerks sollen für alle diese Studiengänge Forschungs- und Entwicklungsaufgaben definiert und in Kooperation umgesetzt werden. Partner aus der außeruniversitären Forschung und Wirtschaft werden eingebunden und formulieren im Netzwerk ihre konkreten Anforderungen. Gleichzeitig werden die FH-Ressourcen standortübergreifend optimal nutzbar gemacht.

Mit der nachhaltigen Förderung von Forschung & Entwicklung seitens der Bundesregierung wird die Erfolgsstory der Fachhochschulen in Österreich fortgesetzt. "Die Absolventen der Fachhochschulen werden von Unternehmen mit offenen Armen aufgenommen, weil sie durch die geforderten Praxissemester die Arbeitswelt von Anfang an kennenlernen", so Gehrer weiter. Seit 1994 haben mehr als 7.000 Personen ein solches praxisorientiertes Studium mit besten Arbeitsplatzchancen abgeschlossen. Mit Beginn des Wintersemesters 2003/04 werden mehr als 7.000 Personen die Möglichkeit haben, ein Studium in einem der rund 140 Studiengängen zu beginnen. Das Ziel, dass bis zum Jahr 2005 das Verhältnis zwischen Studienanfängerinnen und Studienanfängern an Fachhochschulen und Universitäten 1:3 betragen soll, konnte somit deutlich früher erreicht werden.

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