FP-Ilgenfritz: Kritik an EU-Parlamentarier-Tourismus

Beobachter aus Beitrittsländern mehr in Kantine als bei öffentlichen Sitzungen

Strassburg, 15.05.03, -(fpd)- Die bisherige Kritik des freiheitlichen EU-Abgeordneten Mag. Wolfgang Ilgenfritz an dem EU-Parlamentarier-Tourismus hat sich nun bestätigt. "Den Beobachtern der neuen Mitgliedstaaten gefallen offenbar die Gastronomieräumlichkeiten des Europäischen Parlaments besser als die öffentlichen Sitzungsräume", so Ilgenfritz. Mit der Mai-Plenarsitzung in Strassburg können erstmals Parlamentarier der Beitrittsländer die EU-Sitzungen besuchen - ohne Mitspracherecht.

"Lange Schlangen in der Kantine - von diesem Ansturm ist bei den Sitzungen jedoch nichts zu bemerken" stellt der freiheitliche Mandatar fest. Für ihn ist die Sinnhaftigkeit dieses 'Besuchertourismus' fraglich, da die Beitrittsparlamentarier nicht mitbestimmen können und die Beobachter höchstwahrscheinlich auch nicht die späteren EU-Abgeordneten sein werden. "Auch diese unverständliche Aktion belastet den europäischen Steuerzahler und führt dazu, dass 2004 die Rückvergütung an Österreich (2003 betrug die Rückvergütung aus dem EU-Haushaltsüberschuss an Österreich ca. 140 Mio. Euro) niedriger ausfallen wird, als bei sparsamerem Umgang mit EU-Geldern möglich wäre", kritisiert Ilgenfritz.

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