Walter Dorner als Wiener Ärztekammerpräsident wiedergewählt

Keine großen Überraschungen - Auch alle drei Vizepräsidenten bestätigt

Wien (OTS) - Der neue, alte Präsident der Ärztekammer für Wien heißt Prim. MR Dr. Walter Dorner. Der entsprechende Beschluss fiel mit großer Mehrheit Mittwoch Abend in der Vollversammlung, dem höchsten Entscheidungsgremium der Ärztekammer.****

Dorner (61) ist seit 1981 Kammerrat der Ärztekammer für Wien. 1985 wurde er zum Sektionsobmann der Fachärzte der Wiener Standesvertretung bestellt, seit 1991 ist Dorner auch Bundesvorsitzender der österreichischen Fachärzte. Dorner war von 1997 bis 1999 Vizepräsident der Ärztekammer für Wien und wurde 1999 als Nachfolger von Prim. Dr. Michael Neumann erstmals zum Präsidenten der Ärztekammer für Wien bestellt.

Neben der Wahl zum Präsidenten wurden auch die neuen Kurienvorsitzenden gewählt. Hier gab es gegenüber der letzten Legislaturperiode keine Veränderungen: Obfrau der Kurie der angestellten Ärzte bleibt Dr. Gabriele Kogelbauer (Wahlgemeinschaft Spitalsärzte - Wiener Mittelbau - ARGE Ärzte), in der Kurie der niedergelassenen Ärzte wurde Dr. Johannes Steinhart (Vereinigung Österreichischer Ärzte) zum Obmann wiedergewählt. Obmann der Kurie der Zahnärzte bleibt DDr. Hannes Westermayer (Standesliste Wiener Zahnärzteschaft).

1. Vizepräsident der Ärztekammer für Wien ist demnach DDr. Hannes Westermayer, 2. Vizepräsident Dr. Johannes Steinhart und 3. Vizepräsidentin Dr. Gabriele Kogelbauer.

In einer ersten Stellungnahme betonte Ärztekammerpräsident Dorner die Relevanz einer starken und schlagkräftigen Ärztevertretung. Dorner: "Wien benötigt eine starke Standesvertretung, die sich gegen ärztefeindliche politische Entscheidungen zur Wehr setzen kann." Nur dadurch werde gewährleistet, dass der Status der Weltstadtmedizin in Wien auch weiterhin erhalten bleibe.

Für die kammerinterne Arbeit versicherte Dorner, alle Gruppierungen innerhalb der Ärztekammer gleichermaßen vertreten zu wollen und den erfolgreich eingeschlagenen Sparkurs der Ärztekammer für Wien weiterzuführen, ohne dabei an politischer Schlagkraft zu verlieren. "Nur wenn Einheit unter der Ärzteschaft herrscht, kann man sich gemeinsam und vehement gegen unüberlegte und unnötige Einfälle wie die Arztgebühr in den Ordinationen wehren", so Dorner abschließend. (bb)

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