"Mossad-Agenten": Darabos fordert Schüssel dringend auf, Stellung zu beziehen

"Schüssel soll sagen, ob das sein Stil ist"

Wien (SK) Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos ist nach den jüngsten Vorwürfen des Oberrabbiners Eisenberg gegen Kanzler Schüssel - der die finanzielle Absicherung der Israelitischen Kultusgemeinde mit den Worten, er werde keine Mossad-Agenden finanzieren, abgeschmettert haben soll - "das Schweigen des Kanzlers zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen nicht länger tragbar". Ein halbherziges Dementi der Schüssel-Sprecherin sei keine angemessene Antwort, so Darabos am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Schließlich sei es für alle ÖsterreicherInnen von Interesse, ob dem Bundeskanzler dieser Republik eine derartige Wortwahl angebracht erscheint: "Schüssel soll sagen, ob das sein Stil ist", sagte Darabos. Es sei traurig genug, dass der Kanzler kein Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis der Kultusgemeinde habe, "diese Vorwürfe einfach im Raum stehen zu lassen ist allerdings untragbar". **** (Schluss) se

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