"Umweltschutz rechnet sich immer" - NR Petrovic, Stadträtin Kossina eröffnen "Tag des Wassers"

Erfolgsfaktor Mitarbeitermotivation - Partnerschaft mit Pensionistenheim als Beispiel für soziale Kompetenz

Wien (OTS) - Wasser ist eine wertvolle Ressource - nicht nur als Trinkwasser für den Menschen, sondern auch als Wirtschafts- und Kostenfaktor für ein Biotechnologie-Unternehmen. Baxter verbraucht in Österreich pro Jahr 630.000 Kubikmeter Wasser, insbesondere um die Fermentations- und andere biotechnologische Produktionseinrichtungen zu betreiben und diese regelmäßig nach abgeschlossenen Produktionszyklen zu reinigen. "Unser Ziel ist es, den Verbrauch an Wasser und Energie in den nächsten drei Jahren um 10 Prozent zu senken", erklärte Ing. Friedrich Tradinik, Beauftragter für Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheit bei Baxter in Österreich.

Erfolgreiches Umweltmanagement hänge immer von der Motivation und der Einbindung der Mitarbeiter ab, sagte Tradinik anlässlich der Eröffnung des "Tages des Wassers" bei Baxter. Die Veranstaltung wurde gestern, 13. Mai 2003, von NR Abg. Dr. Madeleine Petrovic und Umweltstadträtin Frau DI Isabella Kossina eröffnet. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren eingeladen, sich über die Bedeutung von Wasser für den Menschen zu informieren und in einer "Erlebnisstraße" Eigenschaften des Wassers kennenzulernen. So konnte etwa das Strömungsverhalten eines Gewässers und die Ausformung des Flussbetts an einem Modell beobachtet werden.

Umweltschutz ist für Baxter ein Teil des Konzepts von "Sustainable Development", erklärte Tradinik. Auf diesem Gebiet habe das Unternehmen in den letzten 10 Jahren erhebliche Fortschritte erzielt, und beispielsweise den Einsatz von Ressourcen (Wasser und Energie) und die Emissionen (Abfall und Abwasser) im Vergleich zur Produktionsmenge deutlich gesenkt. Ebenso konnte der Anteil der wiederverwertbaren Abfälle auf knapp 50 Prozent gesteigert werden. sämtliche Liegenschaften des Unternehmens wurden in den letzten auf Altlasten untersucht und - wo nötig - saniert.

Zu "Sustainable Development" gehöre aber - neben dem wirtschaftlichen Erfolg - auch die Soziale Kompetenz des Unternehmens: Im Bereich Arbeitssicherheit konnte Baxter in Österreich die Zahl der Unfälle mit Krankenstandsfolge von 1998 bis heuer von über 2,5 auf 0,6 (je 200.000 Arbeitsstunden) senken, die Zahl der unfallbedingten Krankentage von 36,14 auf 5,9 (im gleichen Zeitraum).

Zur sozialen Kompetenz rechnet Tradinik auch, dass Baxter als eines der ersten privaten Unternehmen in Österreich einen Betriebskindergarten mit schichtarbeiter-freundlichen Öffnungszeiten anbietet. Als "Good Corporate Citizen" zeige sich Baxter beispielsweise in der Partnerschaft mit dem Pensionisten-Wohnheim "Haus Tamariske" in der Nachbarschaft zu den Baxter-Betriebsstätten im 22. Wiener Gemeindebezirk. "Wir wollen hier nicht in erster Linie Geld spenden, sondern Mitarbeiter motivieren, einige Stunden ihrer Freizeit den alten Menschen zu widmen", so Tradinik gegenüber den Politikerinnen. "Wer es nicht selbst miterlebt hat kann sich kaum vorstellen, wie begeistert die Bewohner von Haus Tamariske reagieren, wenn junge Baxter-Mitarbeiter mit einer 80-jährigen tanzen, oder eigens eine Blasmusik-Kapelle bilden um bei einer Veranstaltung für die Senioren zu spielen".

Konzern-intern hat der Standort Österreich schon mehrfach Auszeichnungen für vorbildliches Gesundheits- und Umweltmanagement erhalten. Am Tag vor der Veranstaltung hat der Konzern seinen Standort in Österreich als "world class" für die Erfolge im Bereich Umweltschutz und Corporate Citizenship ausgezeichnet.

Als Umwelt-Manager habe er im Unternehmen oft mit Anforderungen und Auflagen zu kämpfen, die dem Umweltschutz zunächst entgegenstehen. So seien Behörden-Auflagen, die der Sicherheit der Produkte und der Produktion dienen, zunächst meist mit höherem Wasserbrauch und ähnlichen Folgen verbunden. "Wir sind aber in der Lage, vorzurechnen, dass sich die Investitionen in den Umweltschutz lohnen", sagte Tradinik. Sie rechneten sich oft erst mittel- oder längerfristig, "aber am Ende rechnet sich Umweltschutz immer".

Weitere Information zum Unternehmen und Bilder zum Download finden Sie im Internet (www.baxter.at > presseforum).

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