Spatenstich für den Erdberger Steg über den Donaukanal

Eine optimale Verbindung der Landstraße mit dem Prater

Wien (OTS) - Eine optimale Verbindung der Landstraße mit dem
Prater wird ab dem Herbst dieses Jahres verwirklicht sein: der Erdberger Steg über den Donaukanal, vom Zentrum aus gesehen in der Achse Haidingergasse (3. Bezirk) - Friedensgasse/Schüttelstraße (2. Bezirk). Der Spatenstich wurde am Mittwoch Vormittag von Planungs-und Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker gemeinsam mit den Vorstehern der angrenzenden Bezirke, Erich Hohenberger (Landstraße) und Gerhard Kubik (Leopoldstadt) vorgenommen. Schicker betonte dabei, dass gerade er als Erdberger sich besonders freue, wenn eine direkte Verbindung von Erdberg in das Naherholungsgebiet Prater geschaffen werde. Es habe schon 1974 erste Planungen in dieser Richtung gegeben, aber - so der Stadtrat - "gut Ding braucht Weile", dafür sei aber jetzt ein besonders ansprechendes Bauwerk mit einer Holzkonstruktion aus heimischer Lärche im Entstehen. Der zwischen Rotundenbrücke und Stadionbrücke situierte Steg soll im Oktober eröffnet werden, er wird sich harmonisch in das städtische Fuß- und Radwegenetz einfügen.****

Das Tragwerk des Erdberger Stegs weis eine Länge von 85,3 Metern und eine Breite von 4 Metern auf. Steigung bzw. Gefälle zur Mitte haben 6 Prozent, damit wird dann neben der leichten Benützung für Radfahrer und Fußgänger, auch für Behinderte und Personen mit Kinderwagen eine gefällige Donaukanal-Querung bestehen. Das Tragwerk ist als Brettschicht-Holzkonstruktion ausgebildet, die Widerlager und Fundamente werden aus Beton hergestellt. Die Brückenoptik wird vom Holz, das eine hellgraue lasierende Oberfläche erhält und von den Stahlteilen (Geländer) in unterschiedlichen Farbtönen bestimmt. Das mit Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro (rund 15,1 Millionen Schilling) unter der Bauaufsicht der MA 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) realisierte Vorhaben basiert auf Plänen des Ingenieurbüros A. Pauser (zeiniger architekten als Ziviltechniker) und wird von einer ARGE Strabag - Wiehag Holzbau in die Tat umgesetzt.

Die Widerlager und Fundamente werden vor Ort hergestellt, das Tragwerk wird im Werk in Altheim (OÖ) vorgefertigt und, in mehrere Elemente geteilt, angeliefert. Die beiden vormontierten Abschnitte des Hauptragwerks (45 Meter Länge) werden einschließlich Fahrbahnplatte und Abdichtung eingehoben. Für die Beleuchtung wird an den Ufern jeweils ein 14 Meter hoher Mast seitlich versetzt, der die Brücke und die Vorbereiche flutlichtartig ausleuchten wird.

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