Mandak/Grüne: Mehr Geld für Mehrlingsfamilien schafft neue Ungerechtigkeiten

Kinder sind Regierung weiterhin unterschiedlich viel wert

Wien (OTS) "Jede finanzielle Verbesserung für Mehrlingsfamilien ist zu begrüßen. Der vorliegende Plan der Bundesregierung, das Kinderbetreuungsgeld für Mehrlinge zu erhöhen, wirft aber mehr Fragen auf, als er löst", so Sabine Mandak, Familiensprecherin der Grünen. So stelle sich etwa die Frage, warum kurz hintereinander geborene Kinder, für die es nur einmal Kinderbetreuungsgeld gibt, dem Staat weniger Geld wert sein sollen, als gleichzeitig geborene Kinder.

Die geplante Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes für Mehrlingsfamilien deckt zudem die höheren Betreuungskosten nicht ab. "Der Plan der Bundesregierung ist daher letzten Endes eine Beschönigung, die gleichzeitig neue Ungerechtigkeiten schafft.
Das Kinderbetreuungsgeld sollte nicht in Detailbereichen novelliert, sondern umfassend neu bewertet werden", so Mandak.

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