Waneck: Risikofaktor Übersäuerung - Zivilisationskrankheiten vorbeugen

Übersäuerung - Die stille Gefahr

Wien,(BMGF/STS) (OTS) - "Viele Wissenschafter und Ärzte sehen in der täglichen Übersäuerung des Körpers einen Risikofaktor, der durch Umstellung der Essgewohnheiten, einen gesünderen Lebensstil und durch regelmäßige Zufuhr basischer Substanzen ausgeschaltet werden könne", so heute FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Die Identifizierung der Übersäuerung als Risikofaktor habe einen immensen Volkswirtschaftlichen Wert: Allein durch die Änderung des Lebensstiles, können die heutigen Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und viele andere mehr verhindert werden. Es werde immer wichtiger, die präventive Medizin nicht nur im Früherkennen von Krankheiten einzusetzen, sondern vor allem im Verhindern der Risikofaktoren. *****

In der Intensivmedizin nehme der Säure-Basenhaushalt eine zentrale und immens bedeutende Rolle bei der Therapie lebensbedrohender Erkrankungen ein. Auch bei den einfachen chemischen-physiologischen Regulationsmechanismen sei die Übersäuerung für die Entstehung vieler Erkrankungen zuständig, so der Staatssekretär. "Man führe sich nur die Problematik des sauren Regens vor Augen".
So sehen viele Wissenschafter und Ärzte in der täglichen Übersäuerung des Körpers einen Risikofaktor, der durch Umstellung der Essgewohnheiten, einen gesünderen Lebensstil und durch regelmässige Zufuhr basischer Substanzen ausgeschaltet werden könne, betonte Waneck.

"Es gebe im Körper kein Organ, keine Funktionseinheit und nicht einmal eine einzelne Zelle, die nicht durch zuviel Säure geschädigt oder sogar zum Untergang gebracht werden könne", so Waneck. Meist gelinge es den Selbstregulationsmechanismen des menschlichen Organismus die Säurekonzentration des Blutes konstant bei 7,4 zu halten. Dabei werde in einzelnen "Abteilungen" des Körpers zuviel Säure angehäuft, die sich vor allem durch schmerzhafte Ablagerungen im Bindegewebe äußere."Diese werden auch Schlackenstoffe genannt und seien großteils Salze der in der Grundsubstanz angehäuften Säuren", betonte der Staatssekretär. Das seien sowohl Anzeichen einer chronischen Schädigung, wie auch Ursachen vieler Beschwerden. Beispiele dafür seien chronische und akute Gastritis, Gicht, Osteoporose, Bluthochdruck, Schlaganfall, Immunschwäche und chronische Schmerzzustände.

"Wenn eine Übersäuerung festgestellt wurde, so seien einige wichtige Grundregeln einzuhalten, um schon bestehende Schäden zu beheben und auch weitere Schäden zu vermeiden", so Waneck. Die Erfahrung zeige, dass die Ursachenbehebung einer Erkrankung der wichtigste Schritt zur Heilung sei. Die meisten Therapiemethoden versagen, wenn es nicht zur Neutralisation überschüssiger Säuren komme. Hierfür sei die gezielte Zufuhr bestimmter Basenstoffe nötig, so der Staatssekretär.
Das Basenpulver enthalte Salze natürlicher Fruchtsäuren, die man ebenso in Obst und Gemüse finden könne. Durch die Einnahme von Basenpulver werde auf einfachem Wege die Stoffwechselbilanz der Säure- und Basenbildner zugunsten der Basen verschoben. "Der chronische, ernährungsbedingte Säureüberschuss könne dadurch verringert oder ausgeglichen werden und somit eine chronische Übersäuerung als Risikofaktor ausgeschaltet werden", so Waneck.

Zusätzlich zu natürlichen Basenspendern enthalte das Basenpulver wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente, antioxidaktive Vitamine und die präbiotischen Komponenten Inulin und Oligofruktoside, die die gesundheitsfördernde Darmflora ernähren, betonte Waneck.
Die Identifizierung der Übersäuerung als Risikofaktor habe einen immensen Volkswirtschaftlichen Wert: "Allein durch die Änderung des Lebensstils, könne man die heutigen Zivilisationskrankheiten verhindern. Gerade die Eigenverantwortung der Patienten sei bei einer Entsäuerung in den Vordergrund zu stellen", so der Staatssekretär. Im vom Forschungsförderungsfonds der Bundesregierung gefördertem Projekt, so Waneck, werden am Institut für technische Pharmazie und Biopharmazie spezielle Basenpulver mit selektiver präventiver Wirkung entwickelt. Zusammen mit dem Dr. Auer Forschungsteam werde man im Rahmen dieses Projektes ein Diagnostikum entwickeln, das einen einfachen Selbsttest ermögliche, gab Waneck bekannt.

International seien diese Ergebnisse österreichischer Forschung erfolgreich im Einsatz und durch den Übersäuerungsratgeber, der in allen Apotheken erhältlich sei, konnten bereits Tausende Österreicher ihre Eigenverantwortung für die Gesundheit erkennen und auch umsetzen, so Waneck. "Es wird in der Zukunft immer wichtiger, die präventive Medizin nicht nur im Früherkennen von Krankheiten einzusetzen, sondern vor allem im Verhindern der Risikofaktoren", schloss Waneck. (Schluss) cc bxf

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