Zwei Jahre linke Exekutive: Eine Erfolgsbilanz

ÖH Uni Wien will den kämpferisch-starken Kurs fortsetzen

Wien (OTS) - Die Universitätsvertretung der größten Universität Österreichs wird seit zwei Jahren aus einer Koalition der Grünen&Alternativen StudentInnen (GRAS), Verband Sozialistischer StudentInnen (VSSTÖ) und dem Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) mit einer Zweidrittel-Mehrheit gestellt. Bei der heutige Pressekonferenz blickte die ÖH Uni Wien trotz der desaströsen Bildungspolitik der schwarz-blauen Regierung auf zwei kämpferische und erfolgreiche Jahre zurück. Wie keine anderen Exekutive ist es dieser gelungen, Beratung und Information mit Universitäts- und Bildungspolitik sowie dem allgemeinpolitischen Mandat zu verbinden.

"Durch unser engagiertes Auftreten im Senat und im Gründungskonvent haben wir viel für die Studierenden erreicht", freut sich Iris Hoheneder vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Das von uns initiierte Projekt 'Studium XXI' bringt zahlreiche Erleichterung im Alltag der Studierenden. Seit 5. Mai gibt es etwa die von uns schon lange geforderte Koordination der Öffnungszeiten aller universitären Einrichtungen. Gleichzeitig sind wir massiv gegen Rechtsextremismus und damit auch gegen den deutschnationalen Burschenschafter Friedrich STEFAN im Unirat aufgetreten. Mit unserer Verfassungsgerichtshof-Beschwerde nehmen wir einen weiteren Anlauf zur Abschaffung der Studiengebühren", meint Hoheneder.

"Unsere Referate und Beratungseinrichtungen bieten pro Woche rund 170 Stunden individuelle Beratung", ergänzt Angelina Zenta, ebenfalls vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Umgerechnet auf die sieben Tage einer Woche ergibt das 24 Stunden Beratung täglich. Unsere Homepage freut sich über durchschnittlich 1000 Zugriffe pro Tag. Unsere Zeitung UNIQUE mit einer monatlichen Auflage von 60.000 Stück erreicht alle Studierenden der Uni Wien und bietet seit zwei Jahren rund 432 Seiten pure Information. Insgesamt haben wir 1040 Seiten an Broschüren mit einer Auflage von rund 55.000 Stück produziert", so Zenta.

"Das undemokratische Universitätsgesetz konnten wir aufgrund der Verhandlungsunwilligkeit der Bundesregierung nicht verhindern", erklärt Andrea Brunner, gleichfalls aus dem Vorsitzenden-Team. "Unser Protestbüro im Audimax und die damit verbundene Vernetzung engagierter StudentInnen konnte aber dennoch einiges erreichen: Beim Studienrecht konnten wir zumindest den Status quo halten. Unsere Stärke ist es, die Probleme in der Universitäts- und Bildungspolitik durch unser allgemeinpolitisches Mandat in einen größeren Zusammenhang zu stellen. So konnten wir etwa in der Stop-GATS-Kampagne und im European Social Forum die Gefahren des Neoliberalismus für die Bildung thematisieren", meint Brunner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit
Elisabeth Hirt, Tel.: 0676 950 79 51
Florian Müller, Tel.: 0676 630 40 88

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001