WOLFMAYR LOBT SCHWERPUNKSETZUNGEN IM BUDGET FÜR KUNST

ÖVP-Kultursprecherin hebt Filmbereich und Förderung regionalen Kunst-und Kulturschaffens hervor

Wien, 14. Mai 2003 (ÖVP-PK) Bis zum Jahr 2000 waren wir im Kunstbereich schwer überschuldet. Das hat die Bundesregierung in Ordnung gebracht und zusätzliche Mittel aufgestellt. Im derzeit zur parlamentarischen Diskussion stehenden Doppelbudget 2003/2004 ist für den gesamten Bereich ein Budget von 220 Millionen Euro vorgesehen. Das ist erfreulich und ermutigend. Das erklärte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Mittwoch, anlässlich der Sitzung des Budgetunterausschusses, wo heute unter anderen das Kapitel Kunst auf der Tagesordnung steht. ****

Budgetäre Schwerpunktsetzungen sieht Wolfmayr vor allem im Filmbereich und in der Förderung regionalen Kunst- und Kulturschaffens:

- Gespeist aus Teilen der Rundfunkgebühr werden in Zukunft 7,5

Millionen Euro, die bis jetzt ins allgemeine Budget geflossen sind, zur Verbesserung Österreichs als Medien- und Filmstandort zur Verfügung gestellt. Digitalisierungsfonds und TV-Filmförderungsfonds werden ab 2004 keine einmalige Maßnahme, sondern eine nachhaltige Investition bilden, was de facto eine Verdoppelung des Kunstbudgets bedeutet, freut sich Wolfmayr.

- Besonders positiv sieht Wolfmayr die geplante Schwerpunktsetzung

auf die Förderung regionalen Kunst- und Kulturschaffens in den Bundesländern. "Es hat mich als Grazerin und Schriftstellerin schon lange geärgert, dass von Fördergeldern unverhältnismäßig viel (derzeit rund 70 Prozent) nach Wien geht, sodass sich Künstlerinnen und Künstler oftmals gezwungen sahen, nach Wien zu gehen, um in den Genuss von Bundesgeldern zu kommen", sagte Wolfmayr. "Dabei gibt es in den Ländern so viel reges kulturelles Leben, so viel Innovatives in der Pflege zeitgenössischer Kunst, so viel Kreativität, so viele Initiativen, Festivals, Veranstaltungen."
 
Die ÖVP-Kultursprecherin nützte die Gelegenheit der Kulturdebatte, um eindringlich und vehement davor zu warnen, im Rahmen der Budgetdebatte einen "Kulturkrieg" auszurufen, demagogisch Künstlerinnen und Künstler aufzuhetzen und zu verunsichern. "Das ist weder hilfreich noch konstruktiv, sondern rundweg abzulehnen - wie alles, was in Richtung Angst und Panikmache geht." "Wir sollten froh sein, dass wir mit Franz Morak einen Kunst-Staatssekretär haben, der sich für die Finanzierung von Kunst- und Kulturangelegenheiten konsequent und erfolgreich einsetzt, für den Ausbau und die Sicherung von Rahmenbedingungen stark macht, der neue Quellen erschließt, Synergien findet und die Zusammenarbeit etwa mit der Wirtschaft und mit den neuen Medien anstrebt", hob Wolfmayr abschließend positiv hervor.
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