Wiener Grüne: Bezirksentwicklungskonzept Donaustadt - jetzt!

Maresch: "Lobauautobahn - Kein Florianiprinzip sondern nachhaltige Lösungen!"

Wien (Grüne) - Verwundert reagiert Eva Hauk, die Klubobfrau der Donaustädter Grünen auf die gestrige Forderung von FPÖ-Gemeinderätin Trammer nach einem Bezirksentwicklungskonzept. "Von einem Bezirksplanungschaos sprechen die Donaustädter Grünen schon lange. Der Grüne Antrag in der Bezirksvertretung auf Erstellung des längst überfälligen Bezirksentwicklungskonzeptes, welches dieses Chaos entwirren würde, wurde allerdings von der FPÖ-Donaustadt vehement abgelehnt. Aber bitte, jeder ist offenbar lernfähig."

Mit rein populistischen Maßnahmen und mit dem ausschließlichen Schielen nach Wählerstimmen werden die Probleme der Donaustadt allerdings nicht zu lösen sein. "Selbstverständlich ist es für die Wiener FPÖ leicht, nach dem Florianiprinzip Trassenführungen jenen zuzumuten, welche nicht ihre Klientel sind - den NiederösterreicherInnen - ohne Überlegungen zu Alternativen anzubieten, die wir Grüne sehr wohl ausgearbeitet haben", betont der Umweltsprecher der Wiener Grünen Gemeinderat Rüdiger Maresch.

"Einer Meinung sind wir ausnahmsweise mit der FPÖ, was die Gegnerschaft zu einem neuen Gewerbepark am Asperner Flugfeld betrifft. Dieser würde die Nahversorgung in der Donaustadt endgültig zum Erliegen bringen und das schon stattfindende Sterben der Klein-und Mittelbetriebe weiter beschleunigen", so Hauk weiter. "Ohne dem Vorliegen eines Bezirksentwicklungskonzeptes, welches die Fragen der Verdichtung und der alten Ortskerne beantwortet, sind wir Bezirksgrüne nicht bereit, einem neuerlichen Flickwerk, welches die planlose Zersiedelung unseres Bezirkes voran treibt, zuzustimmen." Ein Gesamtkonzept für die Donaustadt ist längst überfällig und soll eine intelligente Vernetzung von Bus, Straßen- und U-Bahn beinhalten. Anzustreben ist die Schaffung von Wahlmöglichkeiten, auf einen fahrbaren Untersatz verzichten zu können und als FußgängerIn nicht Person zweiter Klasse zu sein.

"Wenn wir die Lebensqualität in unserem "Gartenbezirk" erhalten wollen, müssen wir unser Bemühen dahin gehend einsetzen, den BewohnerInnen nicht wie bisher extreme und mit dem öffentlichen Verkehr nicht bewältigbare Strecken zu Schulen, Kindergärten, kulturellen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und Erholungszentren zuzumuten", betont Hauk.

Der so "verlockend" klingenden Überlegung der FPÖ-Gemeinderätin, am Flugfeld die heißen Solequellen für eine Thermensiedlung zu nützen, erteilt Hauk eine Absage. Diese Idee wurde schon vor vielen Jahren verworfen, da Untersuchungen zeigten, dass eine wirtschaftlich vertretbare Nutzung nicht gegeben ist.

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