GRAS bezweifelt Seriösität der AG-Studierendenumfrage

Umfrage strotzt vor Suggestivfragen - wissenschaftliche Qualität höchst fragwürdig - SORA-Studie der ÖH brachte gänzlich andere Ergebnisse

Wien (OTS) - Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) hegen ernsthafte Zweifel an der Seriösität der heute von der Aktionsgemeinschaft (AG) vorgestellten Studierendenumfrage (erstellt durch das Meinungsforschungsinstitut WIKOM). "Die Umfrage strotzt vor Suggestivfragen, die wissenschaftliche Qualität ist angesichts der zurückgehaltenen Informationen über Sample und Befragte höchst fragwürdig", erklärt Barbara Wittinger, Teil des GRAS-Spitzenteams für den ÖH-Wahlkampf. Die von der grün-roten Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) in Auftrag gegebene SORA-Studie zeichnet ein gänzlich anderes Bild von der Meinung der Studierenden bezüglich ÖH und ihrer Arbeit.****

"Die ÖVP-nahe AG arbeitet mit Suggestivfragen und verschweigt in ihrer Aussendung Sample und Zusammensetzung der Befragten. Wer würde es ablehnen, sein Geld rückerstattet zu bekommen, wenn er nicht in dringend benötigte Seminare hinein kommt", nimmt Ralph Schallmeiner aus dem GRAS-Spitzenteam zu einer im Rahmen der AG-Umfrage gestellte Frage Stellung. "Die AG greift erneut in die unterste Schublade der Wahlkampfagitation. Diese Studie ist ausschließlich zur Unterstützung der absurden ‚Geld-zurück-Garantie’ gedacht, welche den Unis und den Studierenden nichts außer noch miserablere Studienbedingungen bringen würde", erklärt Schallmeiner.

Die von der grün-roten ÖH-Bundesvertretung in Auftrag gegebene SORA-Studie (repräsentative telefonische Umfrage mit einem Stichprobenumfang von 600 Studierenden), zeichnet ein gänzlich anderes Bild von der Meinung der Studierenden bezüglich ÖH und ihrer Arbeit. "74 Prozent der Studierenden sehen laut SORA-Studie in der ÖH eine politische Institution, wobei 77 Prozent ihre Interessen vertreten sehen. Das gesellschaftspolitische Engagement der ÖH wird von 71 Prozent der Studierenden begrüßt", zitiert Wittinger aus der SORA-Studie. "Die Arbeit der ÖH im Servicebereich wird von 82 Prozent der Studierenden als ‚sehr gut’ oder ‚gut’ eingestuft. Die Informations- und Beratungsangebote weisen insgesamt eine hohe Nutzung und Bekanntheit auf", so Schallmeiner. Die bildungspolitischen Forderungen der ÖH finden mindestens 54 Prozent Zustimmung unter den Studierenden. "Noch nie hat die ÖVP-nahe Oppositionsfraktion AG so viel Grund gehabt, weitere massive Verluste bei den kommenden ÖH-Wahlen zu befürchten. Die grün-rote ÖH hat exzellente Arbeit geleistet und das wird von den Studierenden honoriert werden", schließen Wittinger und Schallmeiner.

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