U 6-Verlängerung Nord: Für Floridsdorfer Bezirksvorsteher Lehner U-Bahn-Vollausbau beste Lösung

Ausstellung über ÖV-Attraktivierung der Achse Brünnerstraße eröffnet

Wien (SPW-K) - Der Bezirksvorsteher des 21. Wiener
Gemeindebezirks, Floridsdorf, Ing. Heinz Lehner, plädiert weiter für eine bessere Aufschließung der Achse Brünnerstraße durch öffentliche Verkehrsmittel mit Hilfe der Verlängerung und damit den Vollausbau der U-Bahnlinie U 6 von der derzeitigen Endstelle am Franz-Jonas-Platz bis zum Rendezvousberg im Bezirksteil Stammerdorf. Wie Lehner im Zusammenhang mit der heutigen Eröffnung der diesbezüglichen Ausstellung in der Bezirksvorstehung gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien ausführte, sei dies seiner und der Überzeugung der überwiegenden Mehrzahl der FloridsdorferInnen nach wie vor die beste Lösung. ****

Befürworter einer Schnellstraßenbahnvariante würden zahlreiche erschwerende Aspekte übersehen, so unter anderem die realen Fahrzeiten, die vor allem während der Zeiten starken Kfz-Aufkommens ausgeprägt gegenüber dem Aufkommen zu mitternächtlicher Stunde, also während Idealfahrzeitmöglichkeiten, variieren würden, argumentierte Lehner. Für Fahrgäste, die über den Franz-Jonas-Platz hinauswollten, müsste bei einer Straßenbahnlösung auch noch eine fünfminütige Umsteigezeit eingerechnet werden. In Summe, so die Lehner-Kalkulation, würde sich dadurch die Reisezeit von Stammersdorf in die City gegenüber einer U-Bahnfahrt in Wirklichkeit um insgesamt mindestens zehn Minuten verlängern.

Nicht zuletzt seien die zahlreichen Hauptstraßenquerungen ein großes Hindernis für eine effiziente Tramlösung, hob der Bezirksvorsteher hervor. Unterführungen und die notwendige Neubeschaffung von zahlreichen ULF-Garnituren - wobei derzeit noch nicht abschätzbar sei, ob diese Type von den Wiener Linien überhaupt nach Auslaufen der nunmehrigen Tranche in der Höhe von insgesamt 150 Garnituren - weiter bestellt würde, seien weitere Erschwernisse. Auch sei es höchst ungewiss, ob nach der Eröffnung der Nordautobahn Ende dieses Jahrzehnts nach Wien pendelnde Kfz-Benützer in Stammersdorf auf die hinsichtlich ihrer Kapazität deutlich geringere leistungsfähige und zudem noch langsamere Straßenbahn umsteigen würden. Lehner: "Eines der wichtigsten verkehrspolitischen Ziele der Stadt ist es aber, die Pendler durch ein attraktives Angebot des öffentlichen Verkehrs zum Umsteigen bereits am Stadtrand zu bewegen. Dafür ist die U-Bahn am besten geeignet. Betrachtet man alle Aspekte hinsichtlich ihrer langfristigen Folgen und damit vor allem zukunftsorientiert, so erweist sich die Verlängerung der U 6 als die beste Lösung", hob Lehner hervor.

Nicht zuletzt zeigte sich Lehner erfreut darüber, dass die Ausstellung "gleich bei ihrer Eröffnung auf eine so außerordentlich hohe Resonanz" gestoßen sei. Die Bedeutung des Projektes zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs im Bereich der Achse Brünnerstraße sei nicht nur durch die hohe Besucherzahl seitens der Bevölkerung, sondern auch die Anwesenheit zahlreicher leitender Beamter des Magistrats, von führenden Bezirkspolitikern, GemeinderätInnen, der zweiten Präsidentin des Wiener Landtages, Prof. Erika Stubenvoll, sowie durch den in Vertretung des Planungsstadtrates anwesenden Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Günther Reiter, unterstrichen worden, stellte Lehner abschließend fest. (Schluss)

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