Journalistenpreis 2003 für qualitative Berichterstattung zum Thema Osteoporose

Die ÖGEKM (Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels) vergibt im Rahmen der Bone and Joint Decade den Österreichischen Journalistenpreis 2003.

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal wird der Journalistenpreis
für qualitative journalistische Arbeiten, die sich der Berichterstattung über osteologische Krankheiten, allen voran der Osteoporose, widmen, ausgelobt. Prämierungen sind an folgende Kriterien geknüpft:

  • Medizinisch-fachliche Richtigkeit
  • Publikumswirksamkeit im Sinne von Aufklärung und Verständlichkeit
  • Aktualität (bezogen auf die neuesten Entwicklungen in der Forschung bzw. Therapie)
  • und Prävention der Volkskrankheit Osteoporose

Die Expertenjury bewertet die journalistischen Arbeiten, die zwischen 1. Dezember 2002 und 15. Oktober 2003 im TV, Hörfunk oder einem Printmedium erschienen sind, und in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden.

Die Geld- und Sachpreise werden am 29. November in Wien in der Hofburg im Rahmen des "International Congress on Progress in Bone and Mineral Research", der vom 27.11 bis 29.11 2003 in der Wiener Hofburg stattfindet, verliehen.

Die hochkarätig besetzte Runde der Jury setzt sich aus multidisziplinären Experten aus den Disziplinen Innere Medizin, Rheumatologie, Orthopädie, Gynäkologie und Endokrinologie zusammen:

  • Univ. Prof. Dr. Hans Bröll, Kaiser Franz Josefs Krankenhaus, Wien
  • Primar Dr. Hans Concin, Landeskrankenhaus Bregenz, Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
  • Univ. Prof. Dr. Klaus Klaushofer, Präsident der Gesellschaft zur Erforschung des Knochen und Mineralstoffwechsels
  • Univ. Prof. Dr. Rainer Kotz, Leiter der Bone & Joint Decade Österreich
  • Univ. Prof. Dr. Heinrich Resch, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Wien

Die Bone and Joint Decade ist ein weltweites Projekt der Vereinten Nationen (UNO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hat sich zum Ziel gemacht, auf die Risiken und Folgen von Erkrankungen des Bewegungs- und Stützappartes und vor allem der immer noch unterschätzen Krankheit Osteoporose aufmerksam zu machen.

Weltweit leiden rund 200 Millionen Frauen an Osteoporose. Jede dritte Frau über 50 erleidet einen durch Osteoporose verursachten Knochenbruch. Jede 4. Frau mit Oberschenkelhalsbruch benötigt Langzeitbetreuung, 50% können ohne fremde Hilfe nicht mehr gehen. Osteoporose ist eine Krankheit, die behandelt werden kann. Osteoporose ist aber - wie viele andere Krankheiten auch - mit vielen Mythen behaftet. Ursachen, Auswirkungen und Therapiemöglichkeiten von Osteoporose sind der Öffentlichkeit, somit also auch den potenziellen PatientInnen, nicht ausreichend bekannt. Daher wird der Journalistenpreis heuer wiederholt im Rahmen der Bone & Joint Decade Österreich von der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels verliehen.

Alle journalistischen Arbeiten (Print, online TV und HF) mit dem Berichterstattungszeitraum 1.12.2002 bis 15.10 2003 können in 3-facher Ausfertigung an folgende Adresse geschickt werden:

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