Heinisch-Hosek: "Die Jugendlichen sind die größten Verlierer der Pensionsreform"

"Bundeskanzler Schüssel verliert jede Glaubwürdigkeit"

Wien (SK) "Die Pensionsreform der Bundesregierung ist in Wahrheit der größte Raubbau in der österreichischen Geschichte. Und gerade junge Menschen ab dem Jahrgang 1968 wird diese 'Reform' mit voller Härte treffen. Sie müssen mit Einbußen von bis zu 50% rechnen", so SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Unerklärlich ist mir deshalb, warum Kanzler Schüssel der Pensionsreform so viel Beifall spendet, wenn ihm die Zukunft der Jugend so ein großes Anliegen ist, wie er immer behauptet. Es kann doch nicht im Interesse der Jugend liegen, für viel weniger Geld länger zu arbeiten. Hier von Pensionssicherung zu reden, ist purer Zynismus", so Heinisch-Hosek. Schüssel "verliert hier jede Glaubwürdigkeit" in der Vertretung der Interessen von jungen Menschen, so Heinisch-Hosek.

"Junge Menschen können auch kaum eine private Zusatzpensionsversicherung abschließen, da sie oft ihr gesamtes und am Anfang sehr niedriges Einkommen für Wohnraumbeschaffung und Familiengründung benötigen", erläutert Heinisch-Hosek.

"Wenn die ÖVP im Interesse der Jugend handeln will, so sollte sie doch endlich etwas zur Bekämpfung der steigenden Jugendarbeitslosigkeit unternehmen, anstatt sie weiterhin zu verschärfen. Die Erhöhung der Erwerbstätigkeit ist nämlich eine wesentliche Vorraussetzung zur Sicherung der Altersvorsorge", so die Abgeordnete abschließend. (Schluss) wf/mm

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