SJÖ fordert Verkürzung des Zivildienstes

Kollross: Strassers Zivildienstverordnungen sind eine Chronologie der Katastrophen

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs (SJÖ), fordert ein Ende von Innenminister Strassers Zivildienstpfuschereien anlässlich der Verschiebung eines Antrittstermins von 1. Juni auf 1. Juli. "Die angebliche Rücksicht Strassers auf Maturanten rüttelt nicht an den Grundfesten des Problems. Strassers kosmetische Korrekturen beheben nicht den Zivildienerrückstau", so Kollross am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für Kollross sind Strassers Zivildienstverordnungen eine Chronologie der Katastrophen: "Unter Strasser haben sich die Umstände, unter denen junge Menschen ihren Zivildienst ableisten müssen, massiv verschlechtert. Das Verpflegungsgeld wurde dermaßen stark gekürzt, dass Zivildiener sich kaum selbst erhalten können."

Kollross erwartet sich eine Lösung des Rückstaus nur durch eine Kürzung des Zivildienstes auf acht Monate. "Der ehemalige Zivildiener Strasser sollte endlich einsehen, dass seine Zivildienstnovellen 2000 und 2001 untragbar sind und seine Verantwortung für die Zivildiener wahrnehmen. Acht Monate Zivildienst sind genug, vor allem dann, wenn es für die einzelnen Betroffenen bedeutet, dass sie im Staatsdienst stehen und vom verantwortlichen Innenministerium nicht einmal mit dem Notwendigsten versorgt werden", so Kollross abschließend. (Schluss) se/mp

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