Muttonen zu Kunstraub: Grobe Fahrlässigkeit nicht zu entschuldigen!

Wien (SK) Als "grobe Fahrlässigkeit" und "nicht entschuldbar" bezeichnete SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die bisher bekannten Details zum Millionenkunstraub im Kunsthistorischen Museum. "Wie kann es sein, dass der Raub einer so wertvollen Skulptur so lange Zeit unbemerkt blieb?", fragte Muttonen. "Auch dass die Diebe über ein Baugerüst einsteigen konnten, ist fast nicht zu glauben. Ich fordere Museumsdirektor Seipel dringend zu einer Stellungnahme auf. Schließlich war er in den letzten Jahren nie um ein Statement verlegen", so Muttonen. ****

Der unglaubliche Raub eines derart wertvollen Stücks, das auch die Mona Lisa der Skulpturen genannt wird, rücke die Sicherheit unserer Museen in das Scheinwerferlicht. "Es ist hoch an der Zeit, die Sicherheitsanlagen der österreichischen Museen zu prüfen, bevor weitere Diebstähle passieren. Darüberhinaus fordere ich die zuständige Bundesministerin Gehrer, von der ebenfalls bislang noch kein Statement zu hören war, auf, Schulungen für das Wach- und Sicherheitspersonal unserer Museen zu veranlassen", erklärte die SPÖ-Abgeordnete.

Dieser Kunstraub sei "vielleicht auch eine Chance, Fehler auszumerzen und möglichen bislang unentdeckten Schwachstellen zuvorzukommen", so Muttonen abschließend. (Schluss) cs/mm

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