Kranzl: Werbeaussagen Gesundheit - Einheitliche Standards sind dringend notwendig!

Gesundheitsministerium soll Richtlinien erlassen, nach denen der Wahrheitsgehalt überprüft wird - Bei irreführenden Aussagen muss es eine Haftung der Erzeuger geben!

Niederösterreich (SPI) "Beim Durchlesen und Anhören der Werbung erhält man den Eindruck, wer täglich bestimmte Produkte konsumiert, kann nicht krank, müde, unkonzentriert oder alt werden. Schön wär's, aber leider ist es nicht so. Hier werden Versprechungen gemacht, die zur Umsatzförderung beitragen, ein Gefühl der Gesundheitsvorsorge vermitteln und dadurch sogar gefährlich sein können, da von einem wirklich gesunden Lebenswandel abgelenkt wird", stellt die für Konsumentenschutz in Niederösterreich zuständige Landesrätin Christa Kranzl fest.

"Werbeaussagen, besonders die Gesundheit betreffend, müssen wahr sein. Ich fordere daher eine einheitliche Richtlinie seitens des Gesundheitsministeriums, durch die solche Behauptungen überprüft werden können und überprüft werden müssen. So wird die "Spreu vom Weizen" getrennt. Jene Erzeugerfirmen, die tatsächlich gesundheitsfördernde Produkt herstellen, sollen positiv hervorgehoben werden, die anderen mögen solche Irreführungen unterlassen. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht auf Seriosität besonders in diesem sensiblen Bereich", so Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl. sw

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