Trotz guter Ergebnisse an Morgen denken

Minister Bartenstein und Österreich Werbung zur Zukunft des Tourismus

Wien (OTS) - Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor für Österreich: Mit einem Gesamt-Anteil von 5,5% am BIP im Jahr 2002 und pro Kopf-Einnahmen aus dem Reiseverkehr in Höhe von 1.476,- Euro steht Österreich an der Spitze in der internationalen Einnahmenstatistik.

Für Tourismusminister Dr. Martin Bartenstein sind diese erfreulichen Daten Anlass, den Agenden der Tourismusdestination Österreich große aufmerksamkeit zu schenken: "Mein Ziel als Tourismusminister: Österreichs Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern", so der Minister anlässlich einer Pressekonferenz heute in Wien.

Österreich liegt als Urlaubsland auch weiterhin gut im Rennen. "Und wir bauen die Wettbewerbsposition aus", so Minister Bartenstein. Die Zahlen des vergangenen Jahres bestätigen seine Einschätzung:
Österreich gewann 2002 als einziges Land Europas (+7,3 %) weiterhin markante Marktanteile und erreichte einen Wert von 5,8 % von europäischen Gesamt-Reiseaufkommen. Im Vergleich zum Jahr 2001 bedeutet dies einen Zuwachs von 7,3%. Auch Francesco Frangialli, Generalsekretär der World Tourism Organisation (WTO), stellt Österreich als Tourismus-Destination ein gutes Zeugnis aus:
"Österreich Europas Tourismusland Nummer Eins - mit dem höchsten Quotienten von internationalen Touristen pro Kopf der Bevölkerung. Darüber hinaus ", so Frangialli, "ist der umgang Österreichs mit der wichtigen touristischen Ressource rNatur’ beispielhaft."

Trotz Grund zur Zufriedenheit wird jedoch bereits jetzt intensiv an die Zukunft gedacht. Francesco Frangialli gab einen Überblick:
Trotz schleppender Weltkonjunktur, den Nachwirkungen des 11. September 2001 und den Auswirkungen des Irak-Konfliktes entwickelte sich das internationale Reiseaufkommen mit Ausnahme Nordamerikas positiv. Europa blieb, so Frangialli, weiterhin die Region mit den höchsten internationalen Reiseverkehrsaufkommen (412 Millionen internationale Ankünfte). Die bevorstehnde EU-Erweiterung wird nach Ansicht des WTO-Generalsekretärs große positive Auswirkungen auf den europäischen und internationalen Reiseverkehr haben - speziell für Österreich, dem Nachbarland von vier Beitrittsländern.

Bei aller Sorge um die aktuelle Weltlage und ihre Auswirkungen auf die Tourismusindustrien bleibt Frangialli dennoch aus zwei optimistisch: "Erstens hat es noch nie lange, tief greifende Krise im internationalen Tourismusgeschäft gegeben - denn das Bedürfnis nach Erlebnissen abseits der gewohnten Umgebung und dem zwitweiligen Ausbruch vom Alltag ist bei vielen Menschen in den Industriländern fest verankert", so seine Analyse. Und zweitens, so Frangialli, "ist die Tourismuswirtschaft dank ihrer Wandlungsfähigkeit bisher immer gestärkt aus einer Krisensituation hervorgegangen."

Dr. Arthur Oberascher, als Geschäftsführer der Österreich Werbung einer der führenden Köpfe der heimischen Tourismuswirtschaft, sieht gerade das von ihm geführte Unternehmen als zentralen Knotenpunkt und Wissensspeicher im österreischischen Tourismus-Netzwerk: "Wir verstehen uns als Informationsagentur, als Impulsgeber und Vermarkter der Tourismus-Destination Österreich", so der ÖW-Chef. In zahlreichen Szenarienprozessen versucht die Österreich Werbung, Trends und Herausforderungen der Zukunft zu erkennen und Initiativen zu setzten, durch die Österreichs Tourismuswirtschaft in die Lage versetzt wird, zu reagieren und zu agieren. "Das reicht bis hinunter zum Einzelbetrieb", so Oberascher, "seien es Risk-Management-Strategien zum Abfedern konjunktureller Schwankungen, sei es Erschließung und Ausbau neuer und bestehender Märkte, seien es neue Formen des Marketing", präzisiert er. Damit Österreichs bedeuendster Wirtschaftsfaktor international erfolgreich bleibt.

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