ÖAAB-GAJDOSIK FORDERT NACHVERHANDLUNGEN BEI PENSIONSREFORM!

(Wien, 09.05.2003) Im Zuge der heutigen Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer forderte der Wiener AK-Vizepräsident und Fraktionsobmann der Fraktion ÖAAB -Christliche Gewerkschafter Alfred Gajdosik nachhaltige Verbesserungen bei der derzeit vorliegenden Pensionsreform. "Im Moment enthält der Entwurf viele Härten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Aus diesem Grund müssen die Sozialpartner unbedingt in weitere Verhandlungen miteingebunden werden."****

Der Fraktionsobmann verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Problematik der Altersarbeitslosigkeit. "Was wir brauchen sind konkrete Konzepte die zu einer schnellen Verbesserung der Situation führen. Die derzeit vorgesehenen Maßnahmen werden erst 2028 in vollem Umfang greifen. So viel Zeit haben wir aber nicht. Es muss schon viel früher entschieden gegen gesteuert werden", forderte Gajdosik.

Gajdosik sprach sich auch für die Beibehaltung der derzeitigen Hacklerregelung aus. "Menschen die 45 bzw. 40 Jahre schwer gearbeitet haben und damit ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum dieses Landes geleistet haben dürfen nun nicht bestraft werden. Deshalb darf an dieser bestehenden Regelung nicht gerüttelt werden - sie muss auch noch in zehn Jahren gelten", meinte er dazu.

Abschließend bekannte sich der Wiener AK-Vizepräsident zur Notwendigkeit einer sinnvollen sozial ausgewogenen Pensionsreform. "Das in diesem Bereich ein großer Umbau erforderlich ist, steht außer Zweifel. Doch dieser gewaltige Umbau muss von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen werden", schloss Gajdosik.(Schluss)

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