Linzer Unirat prügelte StudentInnen und Fotographen

Karolinger-Verleger Peter Weiß "verteidigte" Meinungsfreiheit mit Fäusten

Wien (OTS) - Gestern veranstaltete der Ring Freiheitlicher
Studenten (RFS) mit rund 40 Personen eine "Kundgebung für Meinungsfreiheit" vor der Uni Wien. Es fanden sich rund 70 GegendemonstrantInnen ein. Peter Weiß, Chef des Karolinger Verlages und Unirat an der Kunstuni Linz, prügelte auf mehrere GegendemonstrantInnen ein. Auch Florian Müller, Pressesprecher der ÖH Uni Wien, der ausschließlich zu Dokumentationszwecken fotografierte, wurde zweimal attackiert. Erst dann Schritt die Polizei ein und nahm die Personalien auf.

"Ich finde es mehr als schockierend, dass ein Unirat, der noch dazu selbst einen Presseausweis besitzt, einfach auf DemonstrantInnen und einen Fotographen losprügelt", so Andrea Brunner vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Es wird eine Anzeige wegen Körperverletzung geben. Dann ist es mit der angeblichen Unbescholtenheit von Peter Weiß vorbei. Wir fordern Ministerin Geher auf, Peter Weiß sofort aus dem Unirat zu entfernen. Denn prügelnde Verleger, bei denen etwa der bekennende Faschist Armin Mohler publiziert, haben in den höchsten Uni-Gremien nichts verloren", so Brunner weiter.

Der RFS wollte gestern anlässlich des Jahrestages der Kapitulation der deutschen Wehrmacht eine Buchpräsentation mit Rudolf Czernin in der Uni Wien abhalten. Nach einem Verbot der Veranstaltung durch den Rektor kündigte der RFS für 19 Uhr eine "Kundgebung für die Meinungsfreiheit" an. Diese Meinungsfreiheit wurden dann mit Fäusten verteidigt.

Achtung Fotoredaktionen:
Wir stellen gerne Bilder von der Kundgebung und von Peter Weiß zur Verfügung.

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Florian Müller, Tel.: 0676 630 40 88

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