PMI-Marsalek: Mobilfunklobby lügt weiter

Neuerliche Mobilfunk-Petition vom 07.05.2003 fordert Problemlösung im Interesse Aller

Wien (OTS) - Entgegen den letzten Aussendungen des FMK

  • gibt es in Österreich keinen gesetzlichen Grenzwert für elektromagnetische Felder: Seit der ex-BM-Schmidt-Verordnungsentwurf zurückgezogen worden ist, wurde in Österreich kein Verordnungsentwurf für EMF-Grenzwerte mehr vorgelegt. Daher fordert die Mobilfunk-Petition vom 07. Mai 2003 die Erarbeitung eines Gesetzes zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung. Diese Petition wird von Abgeordneten aller im Parlament vertretenen Parteien unterstützt.
  • sind Italien und die Schweiz die EMF-"Musterländer" und nicht England: Italien und die Schweiz haben bereits seit 1999 die gesetzlichen Grenzwerte für elektromagnetische Felder (EMF) massiv abgesenkt: Zum Vergleich: Italien: 100 Milliwatt/m2 (Gesetz) Schweiz: 42 bzw. 95 Milliwatt/m2 (NIS-Verordnung) unverbindliche Empfehlung der WHO-ICNIRP-EU: 4500 bzw. 9.000 Milliwatt/m2 Der Oberste Sanitätsrat forderte bereits im März 2002 einen "Richtwert mindestens um den Faktor 100" unter der EU-Ratsempfehlung = 45 bzw. 90 Milliwatt/m2 für Österreich.
  • ist gemeinsame Mastennutzung nur "Kosmetik" und bedeutet Strahlungskonzentration für die Betroffenen: Der Oberste Sanitätsrat fordert in seinen Resolutionen die Minimierung der Exposition durch elektromagnetische Felder. Daher sind insbesondere bei gemeinsamer Mastennutzung die von der PMI und in der Mobilfunk-Petition geforderten Immissionsberechnungen bereits im Planungsstadium mit der gesetzlichen Verpflichtung zur Minimierung unverzichtbar.

PMI-Marsalek: "Nach der Ende Februar 2003 erfolgten Trendwende der WHO zum Vorsorgeprinzip bei EMF muss der Mobilfunkausbau nun endlich auch in Österreich eine sozial- und gesundheitsverträgliche gesetzliche Grundlage erhalten, was wir mit der Mobilfunk-Petition vom 07. Mai neuerlich mit Unterstützung von Abgeordneten aller Fraktionen gefordert haben."

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Dr. Hanns Moshammer
Ärzte für eine gesunde Umwelt
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