Klucsarits: Wer räumt täglich die 40 Tonnen Hundekot weg´?

Wien (OTS) - Eine der zunehmenden Bedrohungen für die Sauberkeit der Großstadt Wien und für jedermann sichtbar sei die Verschmutzung der Straßen durch Hundekot, darauf verwies ÖVP-Gemeinderat Komm.-Rat. Rudolf Klucsarits am Freitag in einem Pressegespräch. Das Verschmutzungspotential müsse als groß eingeschätzt werden, Fachleute vermuten, dass täglich bis zu 40 Tonnen Hundekot auf den Wiener Straßen landen. Die Selbstentsorgung durch die Hundebesitzer werde zwar als selbstverständlich erachtet, jedoch leider nicht immer durchgeführt.

Hundekot sei aber nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein hygienisches Problem. Die Spielplätze in den öffentlichen Parkanlagen müssten viel stärker überprüft werden. Klucsarits sprach sich dafür aus, die Hundesteuer für die Reinigung "zweckzubinden". Eine Chance sei, den Computerchip für Hunde in Wien einzuführen, damit könnten "Übel-Täter" ermittelt werden. Es gebe zwar gesetzliche Handhaben, was aber fehle, sei die Überwachung. Klucsarits stellte zur Diskussion, ob diese Überwachung von den "Parksheriffs" durchgeführt werden könnte.

Nötig sei eine Aufklärungskampagne über die stadtgerechte Hundehaltung, verbindliche Standards für Hundezonen, Aufstellung von Automaten mit Selbstentsorger-Untensilien, die Einführung des Hundeführerscheins für gefährliche Hunde und die laufende Untersuchungen der Kinderspielplätze.

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