Blecha: Nein zu Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages für Pensionisten

Wien (SK) Eine neuerliche Absage zu der von der Regierung geplanten einseitigen Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages um fast ein Drittel ausschließlich für Pensionisten kam am Freitag vom Pensionistenverbandspräsident Karl Blecha. Blecha nahm im Vorfeld der heutigen Bezirkskonferenz des PVÖ-Purkersdorf unter die Lupe, was die Regierung unter "Harmonisierung und Beitragsgerechtigkeit" verstehe:
Während Arbeiter und Angestellte nach den Regierungsplänen 3,65 Prozent Versichertenanteil als Krankenversicherungsbeitrag zahlen sollen, liegt der Beitrag für die Pensionisten bereits jetzt bei 3,75 Prozent und soll noch um 1,1 Prozent (ein Prozent plus 0,1 Prozent Freizeitversicherung) erhöht werden. ****

"Damit aber nicht genug", so Blecha, "denn bei jedem Arztbesuch wird in Zukunft kassiert - auch das lehnen wir ab, weil damit nur mehr jene Menschen zum Arzt gehen werden, die es sich leisten können."

"Wir wollen gesunde Menschen in einem gesunden Sozialsystem", sagte Blecha und nannte auch Alternativen zu den Belastungen der Patienten:
Die immer wieder versprochene Rückvergütung der Mehrwertsteuer an die Krankenkassen; Einsparungen im Medikamentenbereich und Einsparungen durch den Verzicht auf die Luxus-Kampfjets. "Es darf nicht soweit kommen, dass es sich viele Österreicherinnen und Österreicher bald nicht mehr leisten können, krank zu werden", so Blecha abschließend. (Schluss) up/mp

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