ÖAAB-FCG-Kreuzer: Regierung treibt Menschen - besonders Frauen - in Armut

Wien (OTS) - "Das Zukunftsszenario für die ArbeitnehmerInnen in
der Pension ist, dass sie auf viel Gewohntes in ihrem Leben, wie Auto, Telefon, Fernsehen und Radio verzichten werden müssen, weil sie es sich diese Notwendigkeiten einfach nicht mehr leisten werden können. Sie werden in ihrem Garten statt Blumen Erdäpfel anbauen und im Winter im Wald Holz sammeln müssen, weil die Vorhaben der Bundesregierung die künftigen Pensionisten in die Armut treibt". Das stellt heute Ingrid Kreuzer, die Betriebsratsvorsitzende im Hilfswerk und Landesvorsitzende der Christgewerkschafter (FCG) in der ÖGB-Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst fest.

Kreuzer weiter: "Ich verstehe das nicht, da warnt der Bundespräsident die Regierung vor überhasteter Eile und was machen einige Arbeitnehmervertreter in der Regierung? Sie treiben weiter viele Menschen mit großem Tempo in die Armut!"

"Krankenschwestern", berichtet Kreutzer aus ihrem Berufsbereich, "sind jetzt schon berufsbedingt oft mit 50 Jahren mit schweren Rückgratproblemen nicht mehr in der Lage, ihre Arbeit zu verrichten. Statt diesen Menschen Zukunft und Hoffnung zu geben , wird eine Horrorvision wahr: Schüssel löst nun seine Wahlversprechen an die multinationalen Konzerne ein, die Lohnnebenkosten zu senken. Die Rechnung sollen die ArbeitnehmerInnen und die KleinunternehmerInnen begleichen.

"Wenn der erste Mann im Staate, Bundespräsident Klestil, zu Vorsicht und Mäßigung aufruft, sollten die Angesprochenen in Regierung und Nationalrat dem folgen und nicht weiter auf den von Schüssel vorgegebenen Terminplan bestehen. Der Bundespräsident hat sich mit seinen gestrigen Aussagen an die Spitze der Volkserhebung gegen den unsozialen, neoliberalen Kurs der Bundesregierung gesetzt, womit klar ist, wo die besonnenen Kräfte, wie Sozialpartner und Gewerkschaften stehen und wo die Scharfmacher und Zündler werken", stellt die ÖAAB-Funktionärin klar.

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Betriebsratsvorsitzende Ingrid Kreuzer
Tel. 0676-7640120

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