Partik-Pable: Bevölkerung hat Verständnis für Pensionssicherungsmaßnahmen

"Wir wollen keine Politik machen, die gerade von heute auf morgen hält"

Wien, 2003-05-07 (fpd) - Die Abfangjägerfrage der Pensionssicherungsreform entgegenzustellen, dieses gegenseitige Aufrechnen sei unseriös und politisch unzulässig, meinte FPÖ-Klubobmannstellvertreterin Abg. Dr Helene Partik-Pable eingangs ihrer Rede zur Dringlichen Anfrage der SPÖ. ****
Bei der beabsichtigten Pensionsreform gehe es darum, die Pensionen zu konsolidieren, weil es sich herausgestellt hat, daß es nicht möglich ist, eine langfristige Absicherung der Pensionen mit dem derzeitigen System zu gewährleisten. Die SPÖ glaube, dass sie mit permanenter Verunsicherung der Bevölkerung politisches Kleingeld schaffen könne. Partik-Pable warf den Sozialdemokraten vor, jahrzehntelang verabsäumt zu haben, diese Pensionsreform durchzuführen, die jetzt in Angriff genommen werden müsse. Die Pensionssicherungsmaßnahme sei zwar schmerzhaft, aber notwendig und würde von der Bevölkerung auch verstanden.

Österreich habe zwar das teuerste Pensionssystem der Welt, aber leider eines, wo die Pensionen längerfristig nicht gesichert seien. Partik-Pable wies in diesem Zusammenhang auf Sachverständigen-Aussagen seitens der Arbeiterkammer hin, die feststellten: wenn die Pensionsreform nicht durchgeführt wird, müssten innerhalb der nächsten 40 Jahre die Beiträge um bis zu 53 Prozent erhöht werden, oder die Pensionen um 45 Prozent gesenkt, beziehungsweise das Pensionsantrittsalter um 10 Jahre angehoben werden. "Damit würde der Generationenvertrag mit Sicherheit auseinanderbrechen und das wollen wir verhindern", betonte die freiheitliche Klubobmann-Stellvertreterin.

"Wir wollen keine Politik machen, die gerade von heute auf morgen hält, sondern eine, die den jungen Menschen, die heute ins Arbeitsleben eintreten, eine Pension garantiert. Wir Freiheitliche wollen der Jugend die Pensionen garantieren, den Pensionisten die Pensionen sichern, soziale Härten vermeiden und eine Ausgewogenheit herbeiführen", so Partik-Pable abschließend. (schluß)

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