Wittmann gegen geplante "Sportstrafsteuer"

Wien (SK) Die von der Regierung geplante Freizeitunfallversicherung, derzufolge Sportler einen Ergänzungsbeitrag von 0,1 Prozent der Beitragsgrundlage zu zahlen haben, wurde von SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann am Mittwoch im Parlament als "Sportstrafsteuer" mit Vehemenz abgelehnt. "In Wirklichkeit bitten sie damit den Sport zur Kasse, obwohl er einen positiven Beitrag für die Krankenkassa leistet", kritisierte Wittmann. Es sei absolut unverständlich, dem Sport eine Strafsteuer aufzuerlegen, obwohl dieser dem Gesundheitsbereich durch Prävention eine Menge Ersparnis bringe, konkret 255 Millionen Euro. Betreffend des noch zu beschließenden Bundessportgesetzes stellte Wittmann das Gemeinsame vor das Trennende und hoffte auf ein "gemeinsames gutes Ergebnis". Als zentralen Punkt bei diesem Gesetz wertete Wittmann die Definition des Berufssportlers und den Interessenausgleich zwischen Vereins- und Einzelsportlern.****(Schluss)lm

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