LICHTENEGGER: Berufssportgesetz: "Großem Anliegen Rechnung getragen"

"In Österreich gibt es nicht einen Mangel an Talenten, sondern zu wenig Perspektiven, den Profisport auszuüben"

Wien, 2003-05-07 (fpd) - "Mit der Schaffung eines Berufssportgesetz wird einem großen Anliegen des österreichischen Sports endlich Rechnung getragen", meinte heute FPÖ-Sportsprecher Abg. Elmar Lichtenegger.****

Es sei unumgänglich dem österreichischen Sport neue Rahmenbedingungen zu geben. Ausgehend vom Spitzensport, der Vorbilder schaffe und
das Interesse wecke, gebe es auch einen großen gesundheitlichen und pädagogischen Aspekt nicht nur im Jugend- , sondern auch im Nachwuchs-, Freizeit- und Breitensport. "Da der Sport eine Wertschätzung von 7,2 Mrd. Euro im Jahr hat und rund 100.000 Menschen Arbeit bringt, wissen auch die Wirtschaftsfachleute und die Touristiker, welchen wichtigen Stellenwert der Sport hat", betonte Lichtenegger.

Der moderne Sport müsse aber wie ein Unternehmen geführt werden. Aus arbeitsrechtlicher Sicht fehle in Österreich das Berufsbild des Sportlers, daher sei es unbedingt notwendig, durch ein Berufssportgesetz dem Sportler Bedingungen zu schaffen, die ihn absichern. "Erstmals kann die Frage der Sozialversicherung, Krankenversicherung und auch die Frage der Pensionssicherung für einen Sportler einheitlich geregelt werden. Es gibt auch eine fundierte Rechtsgrundlage für den Beruf des Sportlers und die steuerliche Frage wird auch auf eine einheitliche Linie gestellt", erklärte Lichtenegger.

In Österreich gebe es nicht einen Mangel an Talenten, sondern es gebe für diese zu wenig Perspektiven, den Profisport auszuüben. Auch werde mit diesem Gesetz die Möglichkeit geschaffen, einen Sportlehrling zu installieren. "Am meisten freut es mich, daß wir uns gemeinsam der Sache annehmen, um für den Sport in Zukunft eine solide Basis zu schaffen", schloß Lichtenegger. (Schluß)

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