SPÖ-Zimmermann an VP-Rothauer: Wien vertreibt keine Bauern!

Flächenwidmungsänderungen Schutz für Wald- und Wiesengürtel -Landwirtschaftliche Nutzung weiter möglich - Stadt wird mit Banken bezüglich Kreditkonditionen für betroffene Bauern Gespräche führen

Wien (SPW-K) - Der landwirtschaftspolitische Sprecher der SPÖ-Fraktion im Wiener Gemeinderat, Paul Zimmermann, wies die von ÖVP-Stadträtin Rothauer in einer Aussendung gemachte Behauptung, Wien vertreibe Bauern aus der Stadt, zurück. "Das Gegenteil ist der Fall,das beweisen auch die zahlreichen Förderungen Wiens für die Landwirtschaft", stellte der Mandatar am Mittwoch ist einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien klar. Mit den von Kollegin Rothauer angesprochenen Flächenwidmungsänderungen werde der Wald und Wiesengürtel geschützt, die Flächen können trotzdem weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden. Nicht zuletzt solle durch die Widmung SWWL (Schutzgebiet Wald und Wiese und Landwirtschaft) möglichen Bauspekulationen im sensiblen Grüngebiet ein Riegel vorgeschoben werden, betonte Zimmermann. ****

Auch ihm sei durchaus bewusst, dass durch die nunmehrige Widmung die entsprechenden Grundstücke im Fall einer Belehnung eines Kredites von den Bankinstituten niedriger als wenn sie als Bauland gewidmet wären, bewertet würden, und dies in eventuelle Investitionshemmnissen münden könnte, setzte Zimmermann fort. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass Wald- und Wiesengebiete als Bauland gewidmet und damit möglichen Spekulationen seitens Dritter der Weg geebnet würde. Um die Bauern bei ihren Bemühungen um die Sicherung ihrer Betriebe durch Investitionen zu unterstützen, habe Stadtrat Schicker bereits angekündigt, Gespräche mit den Banken hinsichtlich der Kreditkonditionen für solche Landwirtschaftsbetriebe führen zu wollen. "Bei gutem Willen ist es durchaus möglich, beides, nämlich den Schutz des Wald- und Wiesengürtels - und damit wertvoller Grünflächen in der Stadt - als auch die Interessen der Landwirte unter einen Hut zu bringen", schloss Zimmermann.
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