AK-Muhm: Private Pensionsversicherer sollen aufhören das gesetzliche Pensionssystem schlechtzumachen

AK erinnert: Private Pensionen bereits das zweite Jahr in Folge gekürzt

Wien (AK) - "Private Pensionsversicherer sollen aufhören, das österreichische Pensionssystem schlechtzumachen, Regierungs-Propaganda zu betrieben und die Österreicher zu verunsichern", kritisiert AK Direktor Werner Muhm die Aussagen des Raiffeisen Versicherungs-Chefs Sedlnitzky. Der internationale Vergleich des Raiffeisen Versicherers hinkt: In die Ausgaben für das gesetzliche Pensionssystem werden in Österreich, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, die Kosten der vorzeitigen Alterspension, Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen und für die Krankenversicherung der Pensionisten eingerechnet. Darüber hinaus werden die Steuern, die Pensionisten zahlen, in dieser Berechnung nicht abgezogen. Es bestehe kein Anlass für die drastischen Pensionskürzungspläne der Regierung. "Zum anderen erlebt die so genannte 2. Säule gerade ihr Waterloo", sagt Muhm, "die privaten Pensionsversicherer können nicht einmal die Mindestverzinsung von 1,5 Prozent garantieren. Viele Kunden von Pensionsinvestmentfonds haben bereits jetzt einen erheblichen Teil ihrer Altersvorsorge verspielt, viele Leistungsberechtigte von Pensionskassen erleben nun schon das zweite Jahr dramatische Pensionskürzungen."

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Christian Spitaler
Tel.: 01 / 50 165 - 2152
christian.spitaler@akwien.or.at
http://www.akwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0006