Scharer und Oberhaidinger kritisieren "Ignoranz der Regierung" beim Thema Umweltschutz

Wien (SK) Es sei demokratiepolitisch äußerst bedenklich, dass "sämtliche Anträge der Opposition zum Thema Umweltschutz ignoriert oder vertagt" werden, erklärten die SPÖ-Abgeordneten Erika Scharer und Georg Oberhaidinger unisono am Mittwoch im Nationalrat. "Man hat den Eindruck, der Umweltschutz ist unter dieser Regierung zum Randthema geworden", bemängelte Scharer. Es sei wichtiger denn je, geeignete Maßnahmen zur Reduktion der Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr zu setzen. So forderte Scharer einen Ausbau der Schieneninfrastruktur, um den Bahngüterverkehr rascher und kostengünstiger abwickeln zu können. Darüber hinaus sei ein Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes im ländlichen Raum unumgänglich, wolle man die Individualverkehrsbelastung in diesen Regionen reduzieren. SPÖ-Energiesprecher Oberhaidinger meinte, dass "mehr Maßnahmen als die Einführung eines schwefelfreien Treibstoffes im Jänner 2004 notwendig sind", um die Gesundheitsbelastung der Bevölkerung zu reduzieren. Oberhaidinger zum Abschluss in Richtung Regierungsbank: "Soll Österreich wirklich im Müll versinken, bis sie endlich tätig werden?" (Schluss) dp

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