Pleite-Liga: Den heimischen Fußball-Vereinen fehlen 15 Millionen Euro

Sturm-Boss Kartnig beschuldigt in NEWS die Kicker: "Sie können einen Dreck und spielen alle nur mit halber Kraft."

Wien (OTS) - Die Österreichische Bundesliga und ihre 20 Vereine sind insgesamt mit 15 Millionen Euro (umgerechnet rund 200 Millionen Schilling) verschuldet. Das ergibt ein in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS veröffentlichter "Kassasturz" . Bei einem Gesamtumsatz von 70 Millionen Euro bedeutet das eine extreme finanzielle Schräglage, die deshalb umso bedrohlicher ist, weil die Vereine kaum Rücklagen haben: Weder gehören ihnen - wie bei anderen europäischen Klubs - die Stadien, noch können sie in nächster Zeit größere Einnahmen aus Spielertransfers oder dem Verkauf der TV-Rechte erwarten.

Salzburg-Boss Rudi Quehenberger, dessen Verein derzeit um die Lizenz zittern muß, beziffert den Fehlbetrag des eigenen Klubs mit "um einiges niedriger" als die gerüchteweise kolportierten 6,5 Millionen Euro.

Während die Liga kracht, sucht Sturm-Chef Hannes Kartnig im NEWS-Interview die Schuldigen für die Misere: Seiner Meinung nach sind es in erster Linie "die Herren Kicker, die immer nur fordern und nicht die Leistung bringen." Kartnig im O-Ton: "Unsere Fußballer können einen Dreck, die spielen alle nur mit halber Kraft und wollen trotzdem das Geld verdienen."

Deshalb, so Kartnig, würden die Zuschauer ausbleiben, wofür es in jeder Runde Beispiele genug gäbe: "Wenn ein Spitzenspiel wie Austria gegen GAK nur sieben- bis achttausend Leute hat, dann muß ich sagen:
Österreichischer Fußball, sperr zu…"

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