Kaiser: "Leitbild Universität und Leitbild Kärnten weisen gute Parallelen auf, aus denen für die Zukunft profitiert werden kann"

"Zusammenarbeit heißt aber auch immer kritikfähig zu sein und das Positive an kritischen Äußerungen zu erkennen"

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Bildungssprecher der SPÖ im Kärntner Landtag, LAbg. Peter Kaiser unterstrich Dienstagabend, am Rande einer Diskussionsveranstaltung an der Universität, die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Bildungseinrichtungen untereinander. "Ich halte es für einen wichtigen Schritt in Richtung bildungspolitische Zukunft, alle Möglichkeiten der stärkeren Zusammenarbeit unter den Bildungseinrichtungen in der EU und auch insbesondere der Universität mit der Region zu nützen", bekräftigte Kaiser die Forderungen der SPÖ, nach globaler Forschung in der internationalen Wissensgemeinschaft und lokalem Handeln im Land mit entsprechender Praxisorientierung und Wissensvernetzung. "Man muss die Bolognaerklärung und die PISA-Studie entsprechend berücksichtigen", forderte Kaiser.

Es sei unbedingt erforderlich mit der Universität in Klagenfurt enger zusammenzuarbeiten. "Das Leitbild des Landes Kärnten und das Leitbild der Universität zeigen schöne Parallelen auf, die im Sinne einer positiven Entwicklung des Standortes Klagenfurt wie auch der Forcierung der regionalen und internationalen Wissensqualität sind", betonte Kaiser. Dazu sei es aber auch notwendig die Universität als ernsten Partner wahrzunehmen und die Bereitschaft zu signalisieren, die Kritik der Universität auch anzunehmen. Die Zusammenarbeit zwischen Universität und Land, wie sie 1992 eingegangen worden sei, müsse unter den gegebenen Voraussetzungen des UOG auch weiter entwickelt werden.

Die Universität Klagenfurt müsse auch entsprechende Attraktivität durch eine zeitgemäße infrastrukturelle Anbindung erhalten, fordert der SP-Bildungssprecher. "Dazu gehört die Anbindung mit einer Haltestelle der ÖBB ebenso, wie der Ausbau der Busverbindung", stellte Kaiser klar und forderte weiter: "Die Universität Klagenfurt muss als Aushängeschild gesehen werden und eine entsprechende regionale Verankerung erfahren". In Zeiten in denen auf Bundesebene schwer erträglicher Zynismus herrsche und die Regierung Bildungsbudgets kürze und die Wissensvermittlung finanziell deutlich einschränke, bei Forschung und Entwicklung massive budgetäre Einschnitte vornehme und gleichzeitig vorgaukle, der Staat würde in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Weiterbildung einen Regierungsschwerpunkt setzen, sei besonders die regionale Stärkung und Rückendeckung für die Universität Klagenfurt immens wichtig. (Schluss)

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