Mit steigenden Temperaturen steigt auch Ozonkonzentration:

Grenzwert der EU-Richtlinie gestern am frühen Abend überschritten

St.Pölten (NLK) - Die hochsommerlichen Temperaturen ließen gestern auch die Ozonkonzentrationen in für die Jahreszeit rekordverdächtige Höhen steigen: Nur der recht lebhafte Wind verhinderte, dass die Belastungen den Grenzwert der Vorwarnstufe erreichten. Allerdings wurde der strengere Grenzwert der EU-Richtlinie von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft in den frühen Abendstunden überschritten.

Im Lauf des Tages stiegen die Konzentrationen stark an, und ein kräftiger Südostwind verlagerte den Schwerpunkt der Belastungen in das Waldviertel und das westliche Niederösterreich. In den späteren Nachmittagstunden wurden an der Messstelle Irnfritz der Grenzwert laut EU-Richtlinie von 180 Mikrogramm als Einstundenmittelwert überschritten. An weiteren Stationen wie Dunkelsteinerwald, Kollmitzberg und Pöchlarn wurde dieser Grenzwert knapp nicht erreicht. Dieser Grenzwert wird in Kürze durch eine Änderung des Ozongesetzes, die dieser Tage im Parlament beschlossen wird, auch in Österreich gültig sein wird. Bei anhaltenden Schönwetterperioden, so wie sie derzeit herrscht, ist also mit einer deutlich häufigeren Information der Bevölkerung über erhöhte Ozonbelastungen zu rechnen.

Für heute und morgen ist weiterhin mit erhöhten Belastungen zu rechnen. Ob die Vorwarnstufe des derzeit gültigen Ozongesetzes überschritten wird, lässt sich nicht genau sagen, gänzlich ausschließen kann man es aber nicht. Eine Entspannung der Situation sollte am Freitag bzw. spätestens am Samstag eintreten; für diese Tage sind Gewitter, Bewölkung und sinkende Temperaturen prognostiziert.

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