Mühlwerth: Schüler bei Lehrerstreik für parteipolitische Zwecke instrumentalisiert

Junge Generation Nutznießer umfangreicher Reformvorhaben

Wien, 2003-05-07 (fpd) – Heftige Kritik an der Instrumentalisierung der Schüler für parteipolitische Zwecke beim gestrigen Streik der AHS-Lehrer übte heute die freiheitliche Vizepräsidentin des Wiener Stadtschulrates, Monika Mühlwerth. So wurden jene Schüler, die gestern nicht privat beaufsichtigt werden konnten und daher trotz des ungerechtfertigten Streiks die Schule besuchten, in die Protestmaßnahmen miteingebunden. ****

Mühlwerth wies darauf hin, dass besonders für die junge Generation und damit auch für alle Schülerinnen und Schüler umfassende Sicherungsmaßnahmen im Pensionsbereich notwendig seien. "Aufgrund der längeren Lebenserwartung, dem Anstieg der Frühpensionen sowie der jahrzehntelangen verfehlten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik besteht dringender Handlungsbedarf. Würde man jetzt wiederum nicht die erforderlichen Reformschritte setzen, wäre die Finanzierbarkeit in großer Gefahr", betonte Mühlwerth.

"Ziel muss es sein, eine sozial ausgewogene Pensionsreform zu schaffen, die auch der heutigen Schülergeneration in einigen Jahrzehnten sichere Pensionen gewährleistet. Bei einem solchen Reformwerk sollten alle relevanten Kräfte ihre Vorschläge einbringen und nicht sinnlose Streiks auf dem Rücken der Schüler ausgetragen werden", so Mühlwerth abschließend. (Schluss) lb

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