GRAS: Betteln für die Unis bei Abgeordneten

"Studienbeiträge absetzbar"- das genügt nicht

Wien (OTS) Die GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen) machte heute vor der Budgetrede Grassers mit der Aktion "Betteln für die Unis" auf sich aufmerksam.

"Die ParlamentarierInnen, die auf dem Weg ins Parlament vorbeigingen, schleuderten uns fadenscheinige Argumente entgegen, wie beispielsweise die Absetzbarkeit der Studienbeiträge. Dass die Studienbeiträge steuerlich absetzbar sind, ändert weder etwas an der zu geringen Finanzierung der Universitäten, noch an den daraus resultierenden Problemen", so Barbara Wittinger, Teil des Spitzenteams der GRAS.

"Die Forderung der GRAS, die hinter dieser Aktion steht, ist 20% mehr Budget für die Unis. Diese 20% sind vergleichsweise eine geringe Erhöhung, die den Unis aber viel bringen würde, wie beispielsweise mehr Professuren, intensivierte Forschung mit einer besseren Ausstattung und mehr Personal, sowie mehr Lehrveranstaltungen.", erklärt Wittinger die Hintergründe.

"Es geht um den politischen Willen mehr in Bildung zu investieren und nicht um Können. Allein eine kurze Autobahnstrecke oder Abfangjäger kosten um vieles mehr als diese Erhöhung des Unibudgets", so Ralph Schallmeiner, Teil des Spitzenteams der GRAS, weiter.

"Unsere heutige Aktion bezog sich auf die Finanzierung der Universiäten. Dass Finanzminister Grasser unsere ‚Bettelaktion’ mit der Absetzbarkeit der Studienbeiträge kommentierte, zeigt ganz deutlich, dass es kein Verständnis für die finanzielle Schieflage der Universitäten seitens der Regierungsparteien gibt.", schließt Schallmeiner.

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Puslednik, Presseteam der GRAS
tel: 0676/7618115 bzw. 01/52125-215
www.gras.at
lindengasse 40, 1070

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005