Weiss-Röhlig erhält Lizenz für das Reich der Mitte

A-Lizenz ermöglicht volle speditionelle Geschäftstätigkeit in China

Lauterach/Bremen (OTS) - Weiss-Röhlig China Ltd., das Joint
Venture des führenden österreichischen Logistikers Gebrüder Weiss und des Bremer Logistikunternehmens Röhlig & Co., hat heute vom chinesischen Außenhandelsministerium (MOFTEC) die wichtige A-Lizenz erhalten. Sie berechtigt internationale Spediteure zur uneingeschränkten Geschäftstätigkeit in dem 1,4 Mrd. Einwohner zählenden Land. Die Genehmigung wird sehr restriktiv vergeben - das österreichisch-deutsche Joint Venture ist eines der ersten ausländischen Logistikunternehmen, welches diese Konzession auf Basis der neuen Gesetzeslage in China erhält.

Lizenz erlaubt weitere Expansion in China

Die Zulassung markiert für Weiss-Röhlig China, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent halten, einen bedeutenden Schritt seiner Aktivitäten in China und Südostasien. "Wir haben 1995 begonnen, uns um die Genehmigung zu bemühen. Die Lizenzerteilung ist eine Anerkennung unseres langjährigen, erfolgreichen Engagements im chinesischen Markt. Einem Markt, der enorme Wachstumschancen bietet", erklärt Paul Senger-Weiss, Geschäftsführer der Gebrüder Weiss GmbH. Röhlig-Inhaber Thomas W. Herwig ergänzt: "Nirgendwo wächst die Wirtschaft so stark. Der Nachholbedarf ist riesig und das Land wird in Zukunft noch mehr zum Schlüssel für die gesamte Region. Wir können und werden hier nun deutlich expandieren." Die A-Lizenz umfasst die komplette See- und Luftfrachtspedition von und nach China, das Projektgeschäft innerhalb des Riesenreiches sowie die Stellung als NVOCC (=Non-Vessel Operating Common Carrier).

Kooperation erfolgreicher Partner

Gebrüder Weiss und Röhlig & Co. sind in China seit 1999 in einer strategischen Allianz verbunden. Beide Traditionsunternehmen sind weltweit erfolgreiche Logistikdienstleister und befinden sich bis heute in Familienbesitz. Weiss verfügt über 25 Jahre China-Erfahrung und eröffnete bereits 1990 eigene Repräsentanzen im Reich der Mitte. Weiss-Röhlig China operiert dort derzeit von neun Standorten aus und beschäftigt 88 Mitarbeiter. Fünf weitere Büros und die Einstellung zusätzlichen Personals sind in Planung. "Die Erteilung der A-Lizenz zeigt, dass es nicht auf Größe ankommt, sondern auf Schnelligkeit, Erfahrung und eine klare Geschäftsstrategie", erläutert Thomas W. Herwig. "Im Speditions- und Logistikmarkt ist trotz der Konzentrationsprozesse Platz für unabhängige Unternehmen mittlerer Größe. Allianzen wie die unsrige sind Erfolgsmodelle", ist Paul Senger-Weiss überzeugt.

Chinesischer Logistikmarkt öffnet sich

An dem im Zuge der Lizenzerteilung gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Weiss-Röhlig China Co. Ltd. ist das Joint Venture mit 75 und der chinesische Partner Asiatrans mit 25 Prozent beteiligt. Bisher wurden laut Gesetz A-Lizenzen ausschließlich Unternehmen in chinesischem Mehrheitsbesitz (mindestens 51 Prozent) gewährt. Bei Anteilsmehrheit eines ausländischen Spediteurs konnte nur eine B-Lizenz beantragt werden, welche seine Geschäftstätigkeit auf Kundenbesuche beschränkte. Mit dem Beitritt Chinas zur WTO und zunehmender Marktöffnung wird ausländischen Anteilseignern seit Dezember 2002 eine Beteiligung von bis zu 75 Prozent gewährt. Die volle Geschäftstätigkeit inklusive Kundenakquisition, Transportorganisation, Frachtbuchung und Rechnungsstellung ist ihnen jedoch nur nach Erteilung einer A-Lizenz möglich.

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