Pensionsreform: ÖGB missbraucht Streik zur Sicherung der eigenen Privilegien

Krenn: "Arbeitsniederlegungen belasten Unternehmen und Arbeitsplätze!"

Wien (OTS/RFW) "Die Kampfmaßnahmen des ÖGB legen nicht nur Verkehrsströme lahm sondern gefährden den Wirtschaftsstandort Österreich und damit wichtige Arbeitsplätze", so der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich Matthias Krenn, "und drohen in Österreich an die 100 Millionen Euro schaden zu verursachen."

Die angekündigten Streikmaßnahmen für nächste Woche lassen darauf schließen, dass der ÖGB nicht bereit ist, wieder sachlich-vernünftige Gespräche zu führen und sich konstruktiv in die Pensionsdebatte einzubringen: "Jahrzehntelang wurde unter den Sozialisten eine nachhaltige Pensionsreform verschlafen. Der ÖGB befindet sich anscheinend noch immer im Dauerschlaf, wurde doch bisher kein eigenes Modell zur Sicherung der Pensionen vorgelegt", kritisiert Krenn, "aber Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufhetzen auf die Straße zu gehen, nur um ihre eigenen Privilegiensümpfe zu sichern, dazu sind die Gewerkschaftsbosse in der Lage."

Ein Affront ist die Aussage des Eisenbahn-Gewerkschafters Haberzettl, wonach die Wirtschaft erst richtig zum Schwitzen gebracht werden muss. Ebenso bezeichnend, dass gerade die Eisenbahner, als internationale Rekordhalter bei den Frühpensionen, als eine der ersten die Arbeit niederlegen, damit ihre Pensionsprivilegien nicht angegriffen werden.

Die Angriffsansage an die österreichische Wirtschaft und gleichzeitigen Sozialpartner stellt diese Partnerschaft, nach Meinung des WKÖ-Vizepräsidenten Krenn, betreffend die künftige Zusammenarbeit auf eine harte Bewährungsprobe. Die Aussagen Haberzettls zeigen, wessen Geistes Kind dieser ist.

Die für nächste Woche angedrohten Lehrerstreiks treffen ebenfalls nur Unschuldige. Eltern, vor allem Alleinerzieher, die sich an diesem Tag extra frei nehmen müssen, und die Betriebe bei denen im Zuge dessen ein Teil der Arbeit still stehen würde. "Der ÖGB muss endlich einsehen, dass mit diesen destruktiven Streiks dem Land aber auch den Arbeitsplätzen nur geschadet wird. Eigene, konstruktive Vorschläge der Gewerkschaft sind gefragt. Noch besteht die Möglichkeit diese im parlamentarischen Prozess miteinzuarbeiten", so WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn abschließend. (Schluss)

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