Rack: Bei Ökopunkten nicht nachlassen!

Bei Integration der transeuropäischen Verkehrsnetze Anrainerinteressen stets berücksichtigen

Brüssel, 6. Mai 2003 (ÖVP-PK) "Wenn wir über die Anbindung der Verkehrsnetze unserer Nachbarn und künftigen EU-Partner an das Transeuropäische Verkehrsnetzwerk reden, dürfen wir das nicht nur unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der Wettbewerbsfähigkeit tun. Vor allem Fragen der Sicherheit auf diesen Verkehrswegen und im besonderen die Fragen der Belastung der Umwelt und der betroffenen Anrainer gehören immer mitberücksichtigt." Diese dringliche Botschaft gab heute der steirische Europaparlamentarier Univ.Prof. Dr. Reinhard Rack der EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio im Rahmen einer von griechischen EU-Ratspräsidentschaft veranstalteten Tagung über die Integration der transeuropäischen Verkehrsnetze mit. ****

"Kommissarin Palacio hat diese Botschaft aufgenommen. Sie hat mir versprochen, in den kommenden Wochen und Monaten vor allem das Thema der Umwelt- und Anrainerbelastung in Gesprächen mit Österreich und den anderen 14 EU-Staaten intensiv voranzutreiben, damit wir in guter Zeit zu guten Lösungen in der Frage der Ökopunkte beziehungsweise einer Nachfolgeregelung für den auslaufenden Transitvertrag kommen werden", so Rack weiter.

Der ÖVP-Europaabgeordnete traf im Rahmen der Tagung in Brüssel auch mit dem österreichischen Verkehrsminister Hubert Gorbach zu Gesprächen zusammen. "Ich habe Minister Gorbach, der heute auch spezielle Gespräche mit der Verkehrskommissarin führen wird, gebeten, die Aspekte Sicherheit, Umwelt- und Menschenverträglichkeit der europäischen Verkehrsströme ausdrücklich noch einmal anzusprechen", so Rack abschließend.

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