SARS: Ambrozy: Strutz offensichtlich Anhänger der chinesischen Desinformationspolitik

Gesundheitsreferent: SARS-Maßnahmenplan des Landes Kärnten hat sich bewährt

Klagenfurt (SP-KTN) - Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy
sagte heute, der SARS-Maßnahmenplan des Landes Kärnten habe sich im Verdachtsfall mit der 24-jährigen Chinesin bewährt. Das Kärntner Gesundheitswesen sei auf weitere mögliche Verdachtsfälle vorbereitet, auch die Information und Vorbereitung der Ärzte und der Angehörigen des Gesundheitswesens hätten sich bestens bewährt.

Scharfe Kritik übte der Gesundheitsreferent an Martin Strutz. Dieser sei offensichtlich ein Anhänger der chinesischen Desinformationspolitik im Zusammenhang mit der lebensbedrohlichen Lungen-Krankheit SARS. "Wären die Informationen über die ersten Verdachtsfälle in China früher an die Öffentlichkeit gelangt, hätte sich die Ausweitung der Krankheit vermutlich eindämmen lassen. Damit hätte ein Verlust von vielen Menschenleben verhindert werden können", sagte Ambrozy. Umso bedenklicher sei, dass eine derartige Verschleierungspolitik in Strutz einen Kärntner Fürsprecher gefunden habe.

Die wahrheitsgetreue und angemessene Information der Öffentlichkeit sei im aktuellen Verdachtsfall absolut notwendig und gerechtfertigt gewesen, um jeglichen Spekulationen und Verunsicherungen in und außerhalb des LKH Klagenfurt vorzubeugen, so der Krankenanstaltenreferent. Solange er im Gesundheitsbereich die Verantwortung trage, werde es jedenfalls keine derartigen Verschleierungen geben, garantierte Ambrozy, der die Haltung Strutz´ als beschämend bezeichnete. (Schluss)

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