Jörg Haider bettelt um Landeshauptmann-Posten

Haider und Strutz werden in der Pension abkassieren

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner SPÖ kritisierte am Samstag, dass die Freiheitlichen in Fragen der Pensionsreform, wie in der Frage der Abfangjäger klare Wählertäuschung betreiben. "Jetzt ist Haider plötzlich still geworden, vermutlich weil er bei einem Treffen mit Kanzler Schüssel anlässlich der Landeshauptleute Konferenz im Schloß Eggenberg bei Graz ausgemacht hat, dass seine FPÖ-Abgeordneten der Pensionsreform nach einem Scheingefecht zustimmen werden", stellte Landesgeschäftsführer Herbert Würschl fest.

Auch die Diskussion um die Politikerpensionen werde scheinheilig geführt. "Jörg Haider wird in drei Jahren (also bereits mit 56,6 Jahren) mit einer Pension von 12.864 Euro nach Hause gehen können", stellte Würschl fest. Besonders arg treibe es der FP-Chef und Klubobmann Martin Strutz. "Strutz hat sogar schriftlich für Privilegien und das alte System optiert, obwohl er sich wie ich für das neue System entscheiden hätte können", so Würschl. Bereits jetzt hat Strutz Ansprüche auf 50 Prozent seines derzeitigen Gehalts, sprich auf 3.800 Euro erworben, Tendenz stark steigend.

"Haider und Strutz würden den Wählern in der Pensionsdiskussion ebenso wie in der Privilegiendiskussion ein X für ein U vormachen. "Die Kärntner Freiheitlichen und insbesondere Jörg Haider haben die Wählerinnen und Wähler in der Abfangjägerfrage belogen und Haider ließ plakatieren, er habe den Ankauf gestoppt, obwohl er wusste, dass seine Schwester, sein Platzhalter und Freund Herbert Haupt und die übrigen FPÖ-Regierungsmitglieder dem Abfangjägerkauf zustimmen werden", kritisierte der Kärntner SP-Landesgeschäftsführer.

Die Freiheitlichen hätten den Kampf für die Bürgerinnen und Bürger längst gegen eine Freiheitliche Selbstbedienungsaktion getauscht. Haider dürfte sich an ein Leben mit einem Spesenkonto von fünf Millionen gewöhnt haben und zu dessen Erhaltung jetzt auch einen politischen Zick-Zack-Kurs eingegangen sein. "Jörg Haider will sich mit aller Gewalt am Sessel des Kärntner Landeshauptmannes festkrallen und schreckt - um dieses Ziel zu erreichen - auch nicht vor offensichtlichem Wählerbetrug zurück, weil er weiß, dass er die Unterstützung von Schüssels Parteisoldaten brauchen wird", schloss Würschl.

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