Matznetter: Grasser soll nicht als Paladin Schüssels gegen Gewerkschaft schimpfen sondern eigene Hausaufgaben machen

Wien (SK) "Der Finanzminister hat zwar in wenigen Tagen das Budget für 2003 und 2004 im Parlament vorzustellen, fühlt sich aber bemüßigt als Paladin von Kanzler Schüssel, in den von Schüssel selbst verursachten Krieg gegen die Bevölkerung zu ziehen", kritisierte SPÖ-Budgetsprecher Christoph Matznetter Aussagen von Finanzminister Grasser im ORF-Mittagsjournal. ****

Grasser sollte sich besser um seine eigenen Hausaufgaben kümmern. Diese wären die Umsetzung von Sparmaßnahmen bei unnötigen Verwaltungsausgaben in seinem eigenen Verantwortungsbereich statt Kürzungen im Geldtascherl künftiger Pensionisten mit Pensionen in der Höhe von 900 Euro vorzunehmen, so Matznetter. Grasser sollte weiters darüber nachdenken, wie er eine echte Pensionsreform entwirft statt Geldbeschaffungsaktionen für unnötige Abfangjägerankäufe und aufgeblähte Verwaltungskosten durchzuführen.

Zu den weiteren Aufgaben des Ministers zählt Matznetter Maßnahmen bei den Steuern und beim Budget, um eine Belebung der Konjunktur und die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu bewirken. "All diesen Aufgaben wird Grasser nicht gerecht, sondern beschimpft als Fahnenträger des Zündlers Schüssel die 'Feuerwehrmannschaften' der Gewerkschaften und der Arbeitnehmer, die der sozialen Brandkatastrophen entgegen wirken wollen", unterstrich Matznetter.

"Es gebe aber eine schnelle Lösung zur Vermeidung von Streiks", wies Matznetter hin. "Es müssten nur Grasser samt seines Herrn und Meisters Schüssel zurücktreten. Das würde Österreich wirklich helfen", schloss der SPÖ-Budgetsprecher. (Schluss) ns

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