LH Haider gegen "Aushungern" regionaler Spitäler

Land Kärnten setzt Akzente im Lavanttal

Klagenfurt (LPD). Landeshauptmann Jörg Haider hat sich heute
gegen Strategien im Spitäler-Management ausgesprochen, die zu einem "aushungern" der regionalen Krankenanstalten in Kärnten führen könnten. Konkret bezog sich Haider auf das LKH Wolfsberg, nachdem Bürgermeister Gerhard Seifried in einem Schreiben an den Landeshauptmann den Verdacht geäußert hatte, das LKH Klagenfurt wolle "zu Lasten auch des LKH Wolfsberg mehr Geld lukrieren."

Seifried schreibt weiters: "Offenbar sollte dem LKH Wolfsberg
weiter Geld entzogen werden, damit es, in der zynischen Sprache der Spitalsmanager `unwirtschaftlicher` wird, um ihm dann gegebenenfalls leichter den Todesstoß versetzen zu können." Wie Haider demgegenüber betonte, werde er es sicher nicht zulassen, dass eine optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung über die regionalen Spitäler gefährdet werde. Alleine das LKH Wolfsberg erfülle einen Basis-Versorgungungsauftrag für an die 100.000 Menschen.

Weiters stellte Haider fest, dass er sich in den vergangenen
Jahren sehr stark für das LKH Wolfsberg sowie für das gesamte Lavanttal eingesetzt habe. Er nannte in diesem Zusammenhang die Lymphklinik als einen wesentlichen Eckpfeiler der Existenzsicherung für das Spital. Auch erinnerte der Landeshauptmann daran, dass er den bereits geplant gewesenen Personalabbau beim Pflegepersonal gestoppt habe.

Als weitere wichtige Maßnahmen für das Lavanttal nannte Haider
den Ausbau des Musikschulwerkes, den Berufsschulausbau, Betriebsansiedlungen wie Mediaprint-Druckzentrum oder Tubex , den Vollausbau der Autobahn über die Pack sowie die zweite Röhre Gräberntunnel, die Belebungsmaßnahmen für die Schiregionen Koralm und Klippitzthörl, die Förderung der Lehrwerkstätte der Firma Elmont sowie die Schaffung des Fachhochschullehrganges "Innovation Engineering" in Wolfsberg. Diese Beispiele sollten zeigen, dass das Lavanttal unter seiner Regierung vom Land Kärnten gut behandelt werde und Kärnten nicht am Griffener Berg aufhöre.
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