Swoboda gegen Mitterlehner-Forderung nach Kompensation für Road-Pricing

Wien (SK) "Wenn WKÖ-Generalsekretär Mitterlehner Steuerreduktionen und Maut-Abschaffungen fordert, um so bis zu 50 Prozent der Road Pricing-Kosten zu kompensieren, so ist dies der falsche Weg. Denn es geht beim Road-Pricing nur um einen kleinen Beitrag zur Umlenkung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Das sollte auch die Wirtschaftskammer so sehen", so Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament und Mitglied des Verkehrsausschusses, in Reaktion auf die jüngsten Forderungen der WKÖ. ****

"Sicherlich vernünftig" sei der von Mitterlehner vorgeschlagene "Ökobonus" und damit eine Attraktivierung von umweltfreundlichen LKWs. Diese Förderung könne auch im Einklang mit den europäischen Normen passieren. Allerdings müsse klar sein, dass es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Maßnahme handelt. Swoboda:
"Eine dauerhafte Förderung des LKW-Verkehrs wäre sicherlich inakzeptabel."

"Jedenfalls wäre die Wirtschaftskammer gut beraten, wenn sie statt an Kampagnen zum Thema Road Pricing an vernünftigen Lösungen für die vom Transit geplagte Bevölkerung arbeiten würde", so Swoboda am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst (Schluss) wf

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