RFJ-Pahl: Pension kein Mittel, den Arbeitsmarkt zu steuern

"Vorsicht, auch Berufsdemonstranten könnten streiken!"

Linz (OTS) - Scharf kritisierte heute der stellvertretende Bundesobmann und oberösterreichische Landesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) Gunther Pahl jene Jugendorganisationen, welche zu Protesten gegen die Pensionsreform aufrufen: "Kollross hat keine Ahnung und weiß anscheinend nicht, wozu die Pension da ist -nämlich um nach jahrelanger Arbeit seinen Lebensabend ohne Arbeit verbringen zu können. Wenn die SJ rund um Kollross tatsächlich der Meinung ist, die Pension wäre ein geeignetes Mittel, den Arbeitsmarkt zu steuern, so richtet sich diese angebliche Jugendvertretung damit selbst und zeigt, dass sie weder von Jugend- noch von Arbeitsmarktpolitik eine Ahnung hat!"*****

Pahl kritisierte auch die anderen Jugendorganisationen, die sich an den Protesten beteiligen. "Die ÖH-Vorsitzende Weinberger kann anscheinend nicht lesen, denn Frauen werden entgegen sozialistischem Gedankengut in Zukunft sehr wohl für die Kindererziehung auch belohnt." erklärte Pahl weiter. "Christian - ich jammer’ gerne -Jammerbund von der GPA-Jugend soll lieber nicht mit Rechenbeispielen hantieren, die nicht einmal er selbst nachvollziehen kann. Ginge es nach sozialistischem Reformunwillen, so würden wir von der heutigen Jugend im Alter überhaupt keine Pension mehr bekommen. Abgesehen davon finde ich es interessant, dass ein Gewerkschaftsfunktionär, der vor allem schlecht bezahlte jugendliche Arbeitnehmer zu vertreten hätte ausgerechnet einen Akademiker als Beispiel nennen muss."

"Wenn Kollross zu Jugendstreiks aufruft, so sollte er dabei lieber vorsichtig sein. Erstens könnte es passieren, dass Österreich es begrüßt, wenn bei der SJ nicht gearbeitet wird - fragt sich nur, ob es jemandem auffällt. Und zweitens könnte es verheerend für die linken Straßenrabauken sein, wenn dann ihre bezahlten Berufsdemonstranten ebenfalls streiken und daher nicht bei den Demonstrationen erscheinen." schloss Pahl. (Schluß)

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